Herisau: Polizei geht von zwei Tätern aus
publiziert: Mittwoch, 2. Mrz 2005 / 15:49 Uhr

Herisau - Nach dem Tötungsdelikt an einem 38-jährigen Griechen vom Montagabend in Herisau geht die Polizei von zwei Tätern aus. Ein Tatverdächtiger sitzt seit Dienstag in Haft, nach einem zweiten wird noch immer gefahndet.

Ein Verdächtiger wurde durch eine Spezialeinheit festgenommen. Bild: Der Tatort in Herisau.
Ein Verdächtiger wurde durch eine Spezialeinheit festgenommen. Bild: Der Tatort in Herisau.
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Das Opfer war nach einem heftigen Streit am späten Montagabend mit einer Schusswaffe getötet worden. Am Dienstagabend nahm die Polizei in Herisau einen 21-jährigen Mazedonier unter Tatverdacht fest. Er hatte bei der Auseinandersetzung mit dem Opfer einen Nasenbeinbruch erlitten und Todesdrohungen gegen den Griechen ausgesprochen.

Ob es sich beim Festgenommenen um den Schützen handelt, steht laut Polizeisprecher Willi Moesch nicht fest. Man habe bei ihm keine Waffe sichergestellt, sagte Moesch auf Anfrage. Ermittlungen der Polizei und Hinweise aus der Bevölkerung hätten zur Festnahme geführt.

Spezialeinheit bei Festnahme im Einsatz

Der 21-jährige Tatverdächtige war der Ausserrhoder Polizei wegen seiner Gewaltbereitschaft schon vor dem Tötungsdelikt bekannt. Bei seiner Festnahme kam deshalb eine Spezialeinheit zum Einsatz.

Laut Polizeicommuniqué wurde am Tatort weder ein Projektil noch eine Patronenhülse gefunden. Es wurde deshalb am Mittwochnachmittag mit Unterstützung der Polizeischule der Kantonspolizei St. Gallen eine Feinsuche durchgeführt.

Gemäss Communiqué laufen die Ermittlungen auf Hochtouren weiter. Die Ausserrhoder Kantonspolizei hofft auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung.

(fest/sda)

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