Heuscher/Kobel in Luzern im HalbfinalPatrick Heuscher und Stefan Kobel halten auf der European Tour in Luzern die Schweizer Beachvolleyball-Hoffnungen am Leben.
(bert/Si)

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Heuscher/Kobel mussten den beschwerlichen Weg durch das Verlierertableau antreten.
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Die Olympia-Dritten von Athen spielen am Dienstag gegen ihre deutschen Trainingspartner Julius Brink/Christoph Dieckmann um den Halbfinal- Einzug.
Kobel, der seine Karriere am Ende dieser Saison beendet und in Luzern seine internationale Abschiedsvorstellung vor heimischem Publikum gibt, und Heuscher hatten sich das Leben durch eine frühe Niederlage selbst schwer gemacht. Sie mussten den beschwerlichen Weg durch das Verlierertableau antreten.
Am Abend taten sich die Routiniers gegen die Norweger Jorre Andre Kjemperud und Tarjej Skarlund enorm schwer und kamen beim knappen 2:1 (18:25, 28:26, 17:15) erst weiter, nachdem sie erhebliche Gegenwehr gebrochen hatten. «Es war am Schluss nur noch ein Abnützungskampf», sagte Heuscher.
Wenger kein Ersatz für Egger
Zuvor hatten die beiden weiteren Schweizer Teams am Ufer des Vierwaldstätter Sees die Segel streichen müssen. Martin Laciga landete mit Interimspartner David Wenger, der den am Knie verletzten Markus Egger nicht gleichwertig ersetzen konnte, nach zwei schnellen Niederlagen auf einem enttäuschenden 13. Rang.
Zudem büssten Egger/ Laciga ihre führende Rolle im europäischen Ranking ein. Marcel Gscheidle und Jan Schnider kamen auf Rang neun, was ihnen 1500 Euro Preisgeld einbrachte. Im Spiel gegen Kjemperud/Skarlund unterlagen sie auf dem Side Court im Krienser Schwimmbad nach dramatischem Spielverlauf 1:2 (19:21, 21:18, 19:21) und vergaben dabei im dritten Satz gleich sieben Matchbälle.
Griechischer Sieg bei den Frauen
Im Frauenturnier setzten sich wie im Vorjahr die Griechinnen Vassiliki Arvaniti/Vasso Karadassiou durch. Vor 2000 Zuschauern auf dem voll besetzten Centre Court gewannen die Europameisterinnen gegen das norwegische Duo Nila Ann Hakedal/Ingrid Torlen, das im dritten Satz beim Stand von 15:14 einen Matchball vergab, 21:18, 20:22, 17:15.
In der europäischen Tourwertung liegen allerdings noch immer die Deutschen Stephanie Pohl/Okka Rau voran.
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