Nach Vorwürfen des republikanischen Rivalen Jeb Bush
Hillary Clinton weist Kritik zum Irak-Abzug zurück
publiziert: Sonntag, 16. Aug 2015 / 09:10 Uhr
Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, die als Aussenministerin unter Präsident Barack Obama den Abzug der Truppen mitgetragen hatte, warf Bush vor, nicht «das ganze Bild» zu präsentieren.
Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton, die als Aussenministerin unter Präsident Barack Obama den Abzug der Truppen mitgetragen hatte, warf Bush vor, nicht «das ganze Bild» zu präsentieren.

Washington - Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat am Samstag die Kritik ihres republikanischen Rivalen Jeb Bush zum US-Truppenabzug aus dem Irak zurückgewiesen. Bush hatte am Dienstag gesagt, der Abzug der US-Truppen Ende 2011 sei «voreilige» gewesen.

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Der «tödliche Fehler» habe ein Vakuum geschaffen, das die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgenutzt habe. «Vor Gefahr wegrennen kann ebenso unklug sein, wie in Gefahr hineinrennen, und die Kosten waren gravierend», sagte Bush bei einem Auftritt in Kalifornien.

Clinton, die als Aussenministerin unter Präsident Barack Obama den Abzug der Truppen mitgetragen hatte, warf Bush nun vor, nicht «das ganze Bild» zu präsentieren. «Und das ganze Bild, wie ihr wisst, umfasst die Vereinbarung, die George W. Bush mit der Maliki-Regierung im Irak traf, die Ende 2011 als Datum für den Abzug der amerikanischen Truppen festlegte», sagte Clinton bei einer Wahlkampfveranstaltung in Iowa mit Blick auf den früheren US-Präsidenten George W. Bush und den vor einem Jahr abgelösten irakischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki.

George W. Bush ist der Bruder von Jeb Bush. Seine Entscheidung, im Frühjahr 2003 in den Irak einzumarschieren und den dortigen Machthaber Saddam Hussein zu stürzen, spaltet bis heute die politische Szene in den USA. Die Invasion stürzte das Land ins Chaos und löste einen blutigen Bürgerkrieg aus, der dem Aufstieg der IS-Miliz im vergangenen Sommer den Boden bereitete. Clinton hatte 2002 für die Invasion gestimmt. Angesichts der verheerenden Folgen des Einmarsches nannte sie ihre Entscheidung später einen Fehler.

(asu/sda)

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