Hinweise auf die Anschlag-Täter
publiziert: Samstag, 9. Jul 2005 / 18:53 Uhr

London - Zwei Tage nach den Anschlägen in London haben sich die Hinweise verdichtet, dass die Attentäter tatsächlich aus dem Umfeld der El Kaida stammen.

Bei Scotland Yard läuft eine der grössten Kriminaluntersuchungen in der britischen Geschichte.
Bei Scotland Yard läuft eine der grössten Kriminaluntersuchungen in der britischen Geschichte.
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Wie Scotland Yard berichtete, explodierten die drei Bomben in der U-Bahn nahezu gleichzeitig.

Die Explosionen in der U-Bahn ereigneten sich gegen 8.50 Uhr Ortszeit (9.50 MESZ). Ziemlich genau eine Stunde später flog der Sprengsatz in dem Doppeldeckerbus in die Luft. Nach Angaben der Polizei bestanden die Bomben aus bis zu 4,5 Kilogramm hochexplosivem Sprengstoff und passten damit in Rucksäcke oder Taschen.

Sie seien vermutlich in den drei U-Bahnen auf dem Boden abgestellt worden, in dem Bus auf einem Sitz, offenbar im hinteren Teil des Fahrzeugs. "Dies alles trägt die Handschrift Al-Kaidas", sagte Polizeichef Ian Blair. "Aber wir sind erst am Anfang einer sehr schwierigen und langen Untersuchung, und bislang weiss ich von keinen konkreten Ergebnissen."

Grosse Kriminaluntersuchung

Die Fahndung nach den Tätern läuft weiter auf Hochtouren. Es soll sich um eine der grössten Kriminaluntersuchungen in der britischen Geschichte handeln. Dabei sollen Hunderte von Stunden Filmmaterial aus Überwachungskameras ausgewertet werden, die an Bahnhöfen, U-Bahnhöfen und Plätzen der Stadt installiert sind.

Eine wirklich heisse Spur hat die Londoner Polizei aber nicht. Es werde nicht nach einer einzigen Person gefahndet, dementierte die Polizei Zeitungsberichte, demzufolge sie den 45-jährigen muslimischen Geistlichen Mohammed al-Gerbouzi suche.

70 Menschen in Spitälern

Während auch zwei Tage nach den Anschlägen noch rund 70 Menschen in Londoner Spitälern behandelt wurden, suchten Familien mit Flugblättern und in den Medien noch immer nach Angehörigen. Nach offiziellen britischen Angaben wurden bei den vier Anschlägen am Donnerstagmorgen mindestens 52 Menschen getötet und weitere 700 verletzt.

(bert/sda)

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