Hiroshima gedenkt des Atombombenabwurfs

publiziert: Donnerstag, 6. Aug 2009 / 09:53 Uhr

Hiroshima - Die japanische Stadt Hiroshima hat des Atombombenabwurfs durch die USA vor 64 Jahren gedacht. An der Veranstaltung nahm auch Japans Ministerpräsident Taro Aso teil.

Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte in seinem Friedensappell die Abschaffung aller Atomwaffen.
Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte in seinem Friedensappell die Abschaffung aller Atomwaffen.
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Hiroshimas Bürgermeister Tadatoshi Akiba forderte in seinem Friedensappell die Abschaffung aller Atomwaffen und stellte sich dabei ausdrücklich hinter den Aufruf von US-Präsident Barack Obama zu einer atomwaffenfreien Welt.

Tausende von Menschen versammelten sich zu einer Schweigeminute um 8.15 Uhr (Ortszeit), dem Zeitpunkt, als die Amerikaner 1945 die erste im Krieg eingesetzte Atombombe über der westjapanischen Stadt abwarfen. Schätzungsweise 140'000 Menschen starben innerhalb weniger Monate.

70'000 Tote

Am 9. August warfen die Amerikaner über der japanischen Stadt Nagasaki eine zweiten Atombombe ab. Dadurch starben etwa 70'000 Menschen. Kurz darauf kapitulierte Japan.

Auch Jahrzehnte nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima sterben jährlich noch Tausende an den Spätfolgen der atomaren Strahlung wie Leukämie oder verschiedenen Formen von Krebs.

Rechtsstreit beigelegt

Regierungschef Aso legte am Donnerstag einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen dem Staat und 306 Betroffenen bei, die vor Gericht um Anerkennung als Opfer der Atombombenabwürfe geklagt hatten. Damit haben die Menschen nun Anspruch auf staatliche Hilfen zur Deckung der Behandlungskosten ihrer Folgekrankheiten.

Eine Mehrheit der US-Bürger sieht den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki noch heute als richtig an. Dies geht aus einer Befragung hervor. Besonders hoch war die Zustimmung unter älteren Teilnehmern, Republikanern und Männern.

(sl/sda)

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