Hisbollah feuert syrische Rakete auf nordisraelische Stadt Afula
publiziert: Samstag, 29. Jul 2006 / 21:34 Uhr / aktualisiert: Samstag, 29. Jul 2006 / 22:16 Uhr

Jerusalem/Beirut - Die libanesische Hisbollah-Miliz hat nach israelischen Angaben am Freitag eine in Syrien gebaute Rakete auf die nordisraelische Stadt Afula abgefeuert.

Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah kündigte weitere Raketen-Beschüsse an.
Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah kündigte weitere Raketen-Beschüsse an.
9 Meldungen im Zusammenhang
Es handle sich um eine Rakete nach dem Modell der iranischen Fadschr- 5, sagte der Sprengstoffexperte der israelischen Polizei, Jehuda Perez, der Nachrichtenagentur AFP. «Unseres Wissens handelt es sich um eine in Syrien hergestellte Rakete», sagte Perez.

Die Hisbollah hatte am Freitag fünf Raketen auf Afula gefeuert. Die Armee hatte zunächst von einem Geschoss unbekannter Bauart gesprochen. In israelischen Medien war von einem iranischen Fabrikat die Rede gewesen. Bei dem Beschuss war niemand verletzt worden. Die Raketen schlugen auf freiem Feld ein.

Afula ist etwa fünfzig Kilometer von der libanesisch-israelischen Grenze entfernt und liegt südlicher als Haifa. Haifa war bislang eines der Hauptziele der Katjuscha-Raketen der Hisbollah.

Weitere Raketen auf Städte im Zentrum Israels

Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah kündigte im Fernsehsender der Hisbollah an, weitere Raketen auf Städte im Zentrum Israels schiessen zu wollen, falls Israel seine Libanon-Offensive nicht stoppt.

Er sagte zudem, er glaube, dass Israel eine Feuerpause in dem Konflikt wolle. «Die Israelis sind bereit, die Aggression zu stoppen, weil sie das Unbekannte fürchten. Diejenige, die auf eine Fortsetzung der Aggression dränge, ist die US-Regierung.»

Nasrallah fügte hinzu, US-Aussenministerin Condoleezza Rice sei jetzt nochmals in die Region gereist, um Libanon erneut Bedingungen zu diktieren und um ihr «neues Nahost-Projekt» zu fördern.

Rice war in Jerusalem geflogen, um mit Vertretern Israels und Libanons über die Krise zu sprechen. US-Präsident George W. Bush hatte zuvor die Militäroffensive gegen die libanesische Hisbollah- Miliz als Teil eines umfassenden Vorgehens gegen den Terrorismus bezeichnet.

(li/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Gaza - Die Palästinenserin drückt das ... mehr lesen
Hassan Nasrallah wird als Lichtgestalt von Libanesen und Palästinensern verehrt.
Miguel Angel Moratinos bestätigte, dass Syrien eine «positive Rolle» spielen wolle.
Damaskus - Syrien will nach Angaben des spanischen Aussenministers Miguel Angel Moratinos zu einem Ende des ... mehr lesen
Jerusalem - US-Aussenministerin Rice ... mehr lesen
US-Aussenministerin Condoleezza Rice in Jerusalem.
Israels Luftwaffe hat ihre Angriffe in Libanon und im Gazastreifen fortgesetzt.
Beirut - Israels Luftwaffe hat ihre ... mehr lesen
Jerusalem/Beirut - Die USA haben ihre diplomatischen Bemühungen um ... mehr lesen
Rice in Jerusalem eingetroffen.
Weitere Artikel im Zusammenhang
UNO-Nothilfekoordinator Jan Egeland hatte am Freitag eine 72- stündige Feuerpause vorgeschlagen.
Jerusalem/Beirut - Israel hat die von ... mehr lesen
Naharia - In der Nacht ist Naharia eine Geisterstadt. Hier und da taucht das Blaulicht von Polizeiwagen die Strassen der ... mehr lesen
Immer wieder schlagen Raketen im israelischen Grenzgebiet ein.
Die späte Reaktion sei «peinlich» für den UNO-Sicherheitsrat.
Dubai - Die Vereinten Nationen ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung Frieden.
Benjamin Netanjahu macht einen weiteren Schritt Richtung ...
Positive Elemente für Friedensinitiative  Jerusalem - Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich zu neuen Verhandlungen über einen Friedensplan arabischer Staaten bereit erklärt. Netanjahu sagte am Montagabend in Jerusalem, die Friedensinitiative von 2002 enthalte positive Elemente. mehr lesen 
Israel  Jerusalem - Der rechts-nationalistische Politiker Avigdor Lieberman ist im Parlament als Israels neuer Verteidigungsminister vereidigt worden. 55 von 120 Abgeordneten stimmten für die Ernennung und 43 dagegen. Lieberman und seine Partei fordern die Deportation aller Araber. mehr lesen  
Andreas Kyriacou Die Klage des türkischen Möchtegern-Alleinherrschers Recep Erdogan gegen den Deutschen Satiriker Jan Böhmermann führte zur Einsicht, dass es für moderne Staaten an der Zeit ist, ihre Strafgesetzbücher zu entschlacken... mehr lesen   2
Lieberman wird Verteidigungsminister  Tel Aviv - Die ultrarechte Partei Israel Beitenu (Unser Haus Israel) hat sich der rechts-religiösen Regierung ... mehr lesen  
Avigdor Lieberman ist ehemaliger Aussenminister.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 6°C 17°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Basel 10°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 10°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt, wenig Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 7°C 16°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Luzern 9°C 19°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig trüb und nass wolkig, aber kaum Regen
Genf 12°C 17°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 12°C 14°C bedeckt, wenig Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten