Hisbollah und Libanon akzeptieren UNO-Resolution
publiziert: Samstag, 12. Aug 2006 / 22:59 Uhr

Beirut - Die libanesische Regierung hat der UNO-Resolution zur Beendigung der Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz einstimmig zugestimmt.

Auch der Chef der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat sich zustimmend zu der Libanon-Resolution geäussert.
Auch der Chef der libanesischen Hisbollah, Hassan Nasrallah, hat sich zustimmend zu der Libanon-Resolution geäussert.
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Eine Zustimmung hatte sich bereits vor der Regierungssitzung abgezeichnet. Siniora hatte die Resolution bereits «einen Triumph der libanesischen Diplomatie» genannt. Trotz der Einstimmigkeit habe es auch Vorbehalte gegeben, ergänzte Finanzminister Dschihad Kazaur.

Die Vorbehalte bezögen sich unter anderem auf die in der Resolution fehlende Verurteilung der israelischen Gewalt und die fehlenden Aussagen über das Schicksal libanesischer Gefangener in Israel.

Am Sonntag werde das Kabinett erneut zusammenkommen, um über Details der Umsetzung der Entschliessung zu beraten. Israels Ministerpräsident Ehud Olmert will laut seinem Sprecher die UNO- Resolution ebenfalls am Sonntag zur Billigung im Kabinett vorlegen.

Die am Freitag verabschiedete UNO-Resolution sieht neben UNO-Truppen zur Überwachung der Waffenruhe auch die Stationierung von libanesischen Truppen im Süden des Landes vor. Die israelische Offensive in Libanon ging am Samstag trotz der Resolution unverändert weiter.

In dem seit einem Monat andauernden Krieg sind bislang in Libanon mindestens 1060 Menschen gestorben, die meisten von ihnen Zivilisten. Auf Seiten Israels wurden mindestens 124 Menschen getötet. Die Kämpfe hatten nach der Entführung von zwei israelischen Soldaten durch die Hisbollah am 12. Juli begonnen.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) begrüsste die UNO-Resolution. Eine langfristige Stabilisierung der ganzen Region sei aber nur möglich, wenn der israelisch-arabische Konflikt in seiner Gesamtheit gelöst werde, schrieb das EDA am Samstag in einem Communiqué.

(li/sda)

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