Syrien
Hisbollah und Rebellen: Feuerpause ausgehandelt
publiziert: Mittwoch, 12. Aug 2015 / 06:19 Uhr
Die Waffen sollen schweigen.
Die Waffen sollen schweigen.

Beirut - Islamistische Aufständische und regierungstreue Truppen haben nach Angaben von Aktivisten für mehrere umkämpfte Städte im Nordwesten Syriens eine 48-stündige Waffenruhe vereinbart. Die Vereinbarung vom Dienstagabend gelte ab Mittwochmorgen um 06.00 Uhr Ortszeit.

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Sie betreffe die Stadt Sabadani und die Ortschaften Fuaa und Kafraja, erklärte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman. Ausgehandelt wurde die Feuerpause demnach zwischen der mächtigen Islamistengruppe Ahrar al-Scham und örtlichen Rebellen sowie der Schiitenmiliz Hisbollah, die den syrischen Staatschef Baschar al-Assad unterstützt.

Die Hisbollah hatte im Juli mit Regierungstruppen eine erbitterte Offensive gestartet, um Sabadani zurückzuerobern. Die schiitischen Dörfer Fuaa und Kafraja in der Provinz Idlib zählen zu den letzten Orten der Region unter der Kontrolle der syrischen Regierung. Als Reaktion auf die Offensive gegen Sabadani wurden sie von einem Rebellenbündnis namens Armee der Eroberung belagert.

Laut Beobachtungsstelle verhandeln die beiden Konfliktlager derzeit über einen Rückzug der Rebellen aus Sabadani und ein Ende der Belagerung von Fuaa und Kafraja. Die Beobachtungsstelle bezieht ihre Informationen von einem Netzwerk von Ärzten und Aktivisten in Syrien. Für Medien sind ihre Angaben kaum nachprüfbar.

(jz/sda)

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gibt zwei Grossmächte in der Region, KSA und Iran. Beide führen ihren Stellvertreter-Krieg in Syrien, Irak und im Jemen. Die Islamisten ihrerseits, sind ebenfalls zu unterscheiden in Sunniten und Schiiten.
Iran und die beiden islamistischen Lager haben Israel ganz oben auf ihrer Agenda stehen. Und direkt dahinter Jordanien.
Es geht ihnen um die Auflösung der staatlichen Ordnungen, zur Etablierung von Imamat bzw. Kalifat.
Und dann endet mit den Iran-Atomverhandlungen die ungeschriebene Friedenspflicht. Danach werden die Karten neu gemischt. Das heisst, Hizbollah, Revolutionsgarden und Jerusalem Brigaden könnten dann versucht sein, auf Anordnung Teherans die gewaltige, im untertunnelten Südlibanon vorgehaltene Kriegsmaschinerie, gegen Israel in Gang zu setzen.
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