Todesfalle Auto
Hitze ist für Tiere lebensgefährlich
publiziert: Dienstag, 2. Jun 2015 / 10:39 Uhr
Es ist eine tödliche Gefahr, die oft unterschätzt wird.
Es ist eine tödliche Gefahr, die oft unterschätzt wird.

Kollbrunn - Alle Jahre wieder zur Sommerzeit wird das traurige Thema aktuell: Panisch hechelnde Hunde, die in parkenden Autos zu sehen sind. Manchmal mit einem gut gemeinten kleinen Fensterschlitz, der Luft spenden soll, leider aber nichts bewirkt. In parkenden Autos eingesperrte Hunde können innert kürzester Zeit einen tödlichen Hitzschlag erleiden.

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Es ist eine tödliche Gefahr, die oft unterschätzt wird: Bereits bei milden 20 Grad Aussentemperatur heizt sich der Innenraum eines ungeschützt parkierten Autos innert weniger Minuten auf 50 Grad und mehr auf. Auch Autos, die gerade noch im Schatten standen, können nach einiger Zeit von der Sonne erfasst und so zur Todesfalle für den Vierbeiner werden. Ein spaltbreit geöffnetes Fenster leistet keinerlei Abkühlung.

Innerhalb kürzester Zeit erleidet der Vierbeiner einen Hitzschlag, der leider oft auch tödlich endet

Dagegen kämpft die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz mit einer Informationskampagne. «Leider geschieht es jeden Sommer wieder, dass Hunde in parkenden Autos zurückgelassen werden, weil Ihre Halter die Gefahr unterschätzen. Im schlimmsten Fall für mehrere Stunden, es reicht aber auch ein kurzer Einkauf oder Restaurantbesuch, um das parkierte Auto zu einer tödlichen Falle werden zu lassen», erläutert Susy Utzinger, Geschäftsführerin der Stiftung. Der erste Todesfall eines Hundes wurde bereits im April diesen Jahres aus dem Raum Winterthur gemeldet.

Jeder kann helfen, Leben zu retten

Die Tierschutzstiftung macht regelmässig auf die Problematik aufmerksam und informiert Hundehalter mit Plakaten und Flyern. Dieser Kampagne haben sich unzählige Tierfreunde, Betriebe, wie Restaurants, Einkaufszentren, Schwimmbäder und Sportanlagen mit offenen Parkplätzen sowie Gemeinden, Polizeidienststellen und weitere Tierschutzorganisationen der Schweiz angeschlossen und platzieren die SUST-Plakate in ihren Schaufenstern, am schwarzen Brett und übernehmen sogar die Verteilung an die eigene Kundschaft und an die Bevölkerung. Bislang wurden rund 25'000 Flyer und Plakate verteilt und platziert. Jeder kann mithelfen.

Ab sofort können bei der Susy Utzinger Stiftung kostenlos Poster und Flyer bestellt werden. Um das Thema den Menschen vor Ort unmittelbar näherzubringen, können die Plakate von jedem dort verteilt und platziert werden, wo diese Gefahren drohen könnten. Auch bei einem akuten Fall kann jeder von uns aktiv werden. Wer sein Tier im Auto in der Sonne alleine lässt, macht sich wegen Tierquälerei strafbar. «Hunde in solch einer lebensbedrohlichen Situation sind auf die Hilfe von couragierten Passanten angewiesen. Melden Sie eine entsprechende Beobachtung sofort der Polizei. Im Notfall ist es nötig und berechtigt, die Scheibe einzuschlagen oder die Tür aufzubrechen. Damit verhindern Sie den qualvollen Tod eines Tieres», so Susy Utzinger. Bei der Stiftung können ausserdem die kostenlosen Broschüren «Erste Hilfe für Hund & Katze» und «Tiere haben Rechte» bezogen werden. Sie geben wertvolle Tipps und Anleitungen für richtiges Handeln im Ernstfall.

(li/pd)

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