Hitze lässt Zahl der Verkehrstoten steigen
publiziert: Mittwoch, 1. Sep 2004 / 12:21 Uhr

Bern - Die Zunahme der Verkehrstoten auf Schweizer Strassen im vergangenen Jahr markiert keine Trendwende. Zu diesem Schluss ist die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) gekommen. Schuld an der Zunahme dürfte der Hitzesommer sein.

Viel mehr Verkehrsteilnehmer waren mit dem Velo unterwegs.
Viel mehr Verkehrsteilnehmer waren mit dem Velo unterwegs.
Während in den letzten 20 Jahren die Zahl der Verkehrstoten stetig gesunken ist, wurde 2003 erstmals wieder ein substanzieller Anstieg registriert. 546 Personen verloren ihr Leben im Strassenverkehr.

Vermutlich hätten die aussergewöhnlichen Wetterbedingungen im letzten Jahr eine Rolle gespielt, vor allem bei den überdurchschnittlich vielen Fahrradunfällen, schreibt das bfu in einer Mitteilung. Die lange Wärmeperiode habe wahrscheinlich vermehrt auch Ungeübte zum Velofahren animiert.

Die Zunahme der tödlichen Motorradunfälle kann laut bfu ebenfalls teilweise auf das Wetter zurück geführt werden. Das schöne Wetter könne hier aber nicht alleinige Ursache sein. Der Trend habe sich bereits in den letzten Jahren abgezeichnet.

Die Lockerung bei den Führerscheinkategorien habe wahrscheinlich zum Anstieg beigetragen. Seit dem 1. April 2003 können über 25-Jährige schwere Motorräder fahren, ohne zuvor eine leichtere Maschine gelenkt zu haben. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anzahl schwerer Unfälle von über 25-Jährigen um rund 48 Prozent zu.

Ansonsten bestätigten sich im Jahr 2003 bekannte Tendenzen, wie die bfu weiter schreibt. Die Anzahl schwerer Unfälle nahm innerorts ab und ausserorts zu. Mehr als zwei Drittel der Schwerverletzten waren Männer, die Hälfte der tödlichen Unfälle waren Selbstunfälle.

Die bfu geht davon aus, dass ab 2005 ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen ist. Auf diesen Zeitpunkt tritt das revidierte Strassenverkehrsgesetz in Kraft. Die Alkohollimite beträgt neu 0,5 Promille. Der Führerschein wird auf Probe abgegeben, der Führerausweisentzug für Wiederholungstäter verschärft.

(fest/sda)

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