Hitzfeld bietet erstmals Alain Nef auf
publiziert: Freitag, 28. Aug 2009 / 13:03 Uhr / aktualisiert: Freitag, 28. Aug 2009 / 19:15 Uhr

Das Aufgebot von Ottmar Hitzfeld für die WM-Qualifikationsspiel gegen Griechenland (5.9.) und in Lettland (9.9.) beinhaltet eine grosse Überraschung.

Nef dürfte Philipp Degen ersetzen.
Nef dürfte Philipp Degen ersetzen.
Im Vergleich zu den letzten beiden Partien gegen Moldawien Ende März und Anfang April finden sich sechs neue, aber bekannte Namen auf der 22 Spieler umfassenden Liste.

Frankfurts Captain Christoph Spycher erhielt ebenso wie sein Klubkollege Pirmin Schwegler, Steve von Bergen (Hertha Berlin), FCB-Stürmer Marco Streller und der Luzerner Hakan Yakin wieder Zugang zu Hitzfelds Selektion. Erstmals seit fast genau einem Jahr gehört indes Alain Nef wieder zum Kreis der Nationalmannschaft.

Rückkehr nach Italien

Der Zürcher Verteidiger musste im Sommer von Spaniens Primera Division (Huelva) nach Italien zurückkehren. Sein Verein Udinese lieh den 27-jährigen Nef sogleich an Serie-B-Klub Triestina aus. Nef absolvierte am 10. September 2008 beim blamablen 1:2 gegen Luxemburg das letzte von bislang zwei Länderspielen.

Die Nomination von Nef wurde notwendig, weil Stephan Lichtsteiner gegen Griechenland gesperrt, Philipp Degen bei Liverpool noch immer ohne Wettspiel-Praxis ist und sich Valon Behrami nach seiner Kreuzband-Verletzung noch im Aufbautraining befindet. Als Alternativen für die rechts Abwehrseite zieht Hitzfeld auch den Einsatz von Gelson Fernandes oder Pirmin Schwegler in Betracht.

Nicht dabei

Ebenfalls nicht mehr dabei sind Johan Djourou (Arsenal), Patrick Müller (Monaco) und Reto Ziegler (Sampdoria Genua) sowie Almen Abdi (FCZ), Blerim Dzemaili (Torino) und Alberto Regazzoni (YB).

Gegenüber dem letzten Testspiel Mitte August gegen Italien (0:0) figurieren Degen und Ziegler nicht mehr im Schweizer Aufgebot. Ziegler wurde durch den Frankfurter Christoph Spycher ersetzt, der just im Hinspiel gegen die Griechen in Athen letztmals im Schweizer Team figurierte und danach wegen einer langwierigen Knorpelverletzung im Knie ausgefallen ist. Spycher kann auf der linken Seite in der Abwehr oder im Mittelfeld eingesetzt werden.

Aufgebot:
Tor: Diego Benaglio (Wolfsburg/21 Länderspiele/0 Tore), Johnny Leoni (Zürich/0), Marco Wölfli (Young Boys/2/0). -- Verteidigung: Stéphane Grichting (Auxerre/29/0), Stephan Lichtsteiner (Lazio Rom/21/0), Ludovic Magnin (Stuttgart/60/3), Alain Nef (Triestina/2/1), Philippe Senderos (Arsenal/35/3), Christoph Spycher (Frankfurt/43/0), Steve von Bergen (Hertha Berlin/5/0). -- Mittelfeld: Tranquillo Barnetta (Leverkusen/44/6), Gelson Fernandes (Saint-Etienne/18/1), Benjamin Huggel (Basel/32/1), Gökhan Inler (Udinese/30/1), Marco Padalino (Sampdoria Genua/4/0), Pirmin Schwegler (Frankfurt/1/0), Johan Vonlanthen (Zürich/37/7), Hakan Yakin (Luzern/77/20). -- Sturm: Eren Derdiyok (Leverkusen/13/1), Alex Frei (Basel/68/39), Blaise Nkufo (Twente Enschede/25/7), Marco Streller (Basel/30/11).

(fest/Si)

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