Hochwasser fordert in Österreich ein Todesopfer
publiziert: Dienstag, 4. Apr 2006 / 21:56 Uhr

Die Hochwassersituation in Österreich und Ungarn bleibt angespannt.

Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden.
Es kann noch keine Entwarnung gegeben werden.
7 Meldungen im Zusammenhang
An der March, dem Grenzfluss zwischen Niederösterreich und der Slowakei, brachen zwei Dämme. Ein Kleinkind starb im Nordosten Salzburgs.

Der anderthalbjährige Junge hatte vor dem Haus seiner Eltern gespielt. Seine Mutter hatte die Polizei alarmiert, als sie sein Verschwinden bemerkte. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Ort bei Wien am stärksten betroffen

Von einem Dammbruch am schlimmsten betroffen war der Ort Dürnkrut rund 35 Kilometer nordöstlich von Wien. Dort standen rund 350 der 900 Häuser unter Wasser. In der Nacht durchbrachen die Fluten an einer weiteren Stelle den aufgeweichten Damm.

Drei Orte mussten geräumt werden. Das geringe Gefälle in der tief gelegenen, ebenen Region könne dazu führen, dass das Wasser noch Tage stehen bleibe, hiess es. Dutzende Feuerwehrleute und Freiwillige waren im Einsatz, um Sandsäcke zu füllen und Dämme zu verstärken.

Höchste Alarmstufe an der Donau

In Ungarn wurden mehr als 500 Menschen vor den Fluten in Sicherheit gebracht. Die Donau sank im oberen Bereich zwar langsam, flussabwärts wurde aber die Alarmbereitschaft streckenweise auf die höchste Stufe 3 erhöht.

In Sachsen stiegen die Pegel der Elbe nicht mehr an, nur in Torgau gab es noch eine leichte Tendenz nach oben. In Dresden blieb der Wasserpegel mit 7,49 Meter konstant und lag unter dem ursprünglich prognostizierten Höchststand von bis zu 7,70 Meter. Bei der Jahrhundertflut 2002 kam Dresden auf 9,40 Meter.

Feuerwehr überwacht die Deiche

In Brandenburg wird morgen mit den Höchstständen der Elbe gerechnet. Die Feuerwehr überwacht rund um die Uhr die Deiche. Auch in Sachsen-Anhalt steigen die Elbe-Pegel weiter an. In Bayern, wo die Wasserstände zurückgingen, ertrank nach Polizeiangaben ein 86- Jähriger nahe Schweinfurt.

In Tschechien sank die Elbe leicht. Am Morgen wurden in der nordböhmischen Stadt Usti nad Labem (Aussig) 8,83 Meter gemessen, wie die Prager Nachrichtenagentur CTK meldete. Zuvor war der Fluss auf 8,85 Meter gestiegen.

(fest/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Berlin - Der Kampf gegen das ... mehr lesen
In Deutschland sind Tausende Helfer, darunter auch Hunderte Bundeswehrsoldaten, weiter im Einsatz. (Archivbild)
An der Donau sank der Wasserstand erwartungsgemäss. (Archivbild)
Prag/Budapest/Dresden - In den Hochwassergebieten in Ostdeutschland, Tschechien und Ungarn hat sich die Lage etwas entspannt. mehr lesen
Prag/Budapest/Dresden - In den ... mehr lesen
Die Lage an der Elbe hat sich etwas entspannt.
In Österreich werden zwei Bootsfahrer vermisst.
Dresden - In Torgau an der Grenze ... mehr lesen
Dresden - Im Hochwassergebiet ... mehr lesen
Wichtige Brücken wurden gesperrt und Strassen abgeriegelt.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Prag/Dresden - Einen Tag vor dem erwarteten Höhepunkt des Hochwassers ist die Elbe in Tschechien und Sachsen weiter gestiegen. Die Pegelstände blieben aber unter der Marke vom Jahrhunderthochwasser im 2002. mehr lesen 
Die Morava im Osten von Tschechien.
Prag/Dresden - Die Lage in den ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Francesco Schettino: Weil er das Schiff verliess, wurde er als  «Käptain Feigling» verspottet.
Francesco Schettino: Weil er das Schiff ...
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. mehr lesen 
Heute Nachmittag ist es auf der Autobahn A14 in Ebikon zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen und einem Auto gekommen. Der Lastwagen ... mehr lesen  
Durch den Unfall entstanden an den Fahrzeugen, an der Strasseneinrichtung und am Radargerät ein Sachschaden von über 100'000 Franken.
Am Dienstag, 31. Mai 2016, kurz vor 08.30 Uhr, ereignete sich im Bereich der Unterführung Rothausstrasse in Muttenz BL eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person wurde dabei leicht verletzt, wie die Polizei Basel Landschaft berichtet. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 7°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Basel 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 5°C 16°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Bern 6°C 19°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 7°C 18°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig freundlich
Genf 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 16°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten