«Hochwasserschutz Linth 2000» teilweise genehmigt
publiziert: Mittwoch, 20. Jun 2007 / 16:51 Uhr

Glarus/St. Gallen - Der Glarner Regierungsrat und die Regierung des Kantons St. Gallen haben beschlossen, den Escher- sowie den Linthkanal zu sanieren. Ziel ist, die Hochwassersicherheit in der Linthebene zu verbessern.

Das Projekt soll den Hochwasserschutz in der Linthebene verbessern.
Das Projekt soll den Hochwasserschutz in der Linthebene verbessern.
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Die beiden Bauvorhaben sind Teil des Gesamtprojektes «Hochwasserschutz Linth 2000», dessen Kosten auf rund 104,5 Millionen Franken geschätzt werden, wie die Staatskanzlei Glarus mitteilte.

Das Teilprojekt Escherkanal stellt - wie das Teilprojekt Linthkanal - eine «Optimierung zwischen den wasserbautechnischen, ökonomischen, raumplanerischen, landwirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen» dar.

Gegen das Projekt Escherkanal waren insgesamt 42 Einsprachen eingegangen. 16 wurden auf dem Verhandlungsweg erledigt und abgeschrieben, die restlichen 26 Einsprachen wurden abgewiesen.

Arbeitsbeginn schon im Herbst

Gegen die Sanierung des Linthkanals wurden 95 Einsprachen erhoben, 47 davon konnten erledigt und abgeschrieben werden. 48 Einsprachen verliefen erfolglos.

Falls keine der Einsprachen weitergezogen wird, sollen die Vorarbeiten an den beiden Kanälen im Herbst dieses Jahres beginnen. Die Hauptarbeiten könnten dann ab 2008 in Angriff genommen werden.

Am Projekt «Hochwasserschutz Linth 2000» sind die Linth-Kantone Glarus, Schwyz, Zürich und St. Gallen beteiligt. Diese bilden seit 2004 zusammen das Linthkonkordat, dessen Ziel es ist, den Hochwasserschutz in der Linthebene sicherzustellen.

(rr/sda)

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