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Hockey-Award 2002: Plüss ist der wertvollster NLA-Spieler
publiziert: Freitag, 18. Jan 2002 / 20:50 Uhr / aktualisiert: Samstag, 19. Jan 2002 / 07:41 Uhr

Bern - Junioren-Nationaltrainer Charly Oppliger, Lugano-Goalie Christobal Huet, ZSC-Verteidiger Mark Streit, Davos-Stürmer Lonny Bohonos, Klotens Leader Martin Plüss sowie der langjährige Spengler-Cup-Organisator Fredy Pargätzi sind an der Allstar Night in Bern mit den Swiss Hockey Awards 2002 ausgezeichnet worden.

Martin Plüss wurde als wertvollster Spieler der NLA ausgezeichnet.
Martin Plüss wurde als wertvollster Spieler der NLA ausgezeichnet.
Die Wahl war von einer Fachjury aus Medienvertretern mit Eishockey-Verbandspräsident Werner Kohler vorgenommen worden. Beurteilt wurden die Leistungen in der Meisterschaft sowie auf internationalem Parkett in der vergangenen Saison. Daneben wurde mit Fredi Pargätzi eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die sich um das Schweizer Eishockey verdient gemacht hat.

Unter Pargätzis elfjähriger Ägide als OK-Chef entwickelte sich der in der Altjahreswoche stattfindende Spenglercup vor allem in den Bereichen Marketing und Sponsoring enorm weiter. Das Turnier ist heute eine in allen Belangen florierend; der Zuschauerzuspruch geradezu phänomenal.

Als wertvollster Spieler der letzten Saison erhielt Martin Plüss (24) einen Goldenen Schlittshuh überreicht. Der von Saison zu Saison stärker werdende Center des EHC Kloten war im Vorjahr der herausragende Schweizer Stürmer an der A-WM in Deutschland gewesen. Seine Leaderrolle innerhalb von Wladimir Jursinows Mannschaft ist ebenso unbestritten. Der Einfluss des ausdauernden, intelligenten und furchtlosen Plüss auf Klotens Spiel ist bereits jetzt so gross wie es jener von Felix Hollenstein in dessen besten Zeiten war.

Nicht minder präsent wirkte letzte Saison der Nordamerika- Rückkehrer Mark Streit (24) bei den ZSC Lions und in der Nationalmannschaft. «Streit verfügt ohne Frage über die spielerischen Mitttel und die mentale Stärke, um es in die beste Eishockey-Liga der Welt zu schaffen», urteilt denn auch der Scouting-Report. Streits Anteil am zweiten ZSC-Meistertitel in Serie war erheblich, an der WM in Deutschland war er ohnehin der beste Schweizer Verteidiger.

Lonny Bohonos war in der letzten Saison der erfolgreichste Skorer der Regular Season (28 Tore und 32 Assists aus 43 Spielen). Der 27-jährigen Kanadier besass auch massgeblichen Anteil am ersten Spengler-Cup-Sieg des HC Davos seit 42 Jahren. Am zweiten Triumph en suite in der letzten Altjahreswoche schoss der technisch hochbegabte Stürmer übrigens das Davoser Overtime-Siegtor gegen das Team Canada.

Huet vor dem Absprung

Luganos Torhüter Christobal Huet (26) ist seit Jahren einer der überragenden NLA-Goalies. Er besass bereits massgeblichen Anteil am letzten Meistertitel der Tessiner vor knapp drei Jahren. In der letzten Spielzeit war Huet statistisch der klar beste Goalie der Qualifikationsphase (1,95 Gegentore pro Spiel/6 Shutouts). Bleibt nur zu hoffen, dass Huet den Schweizern im Olympia-Startspiel in Salt Lake City das Toreschiessen nicht auch so schwer macht. Huet wird sich demnächst in der Organisation der Los Angeles Kings versuchen, von denen er im letzten Juni in der 7. Runde gedraftet worden war.

Trainer Charly Oppliger zeichnete als Coach der Schweizer U18- Nationalmannschaft mit dem Gewinn der WM-Silbermedaille für den bislang grössten Erfolg einer Schweizer Junioren-Auswahl verantwortlich. Oppliger hatte schon 1997 mit der U18-Auswahl mit EM-Bronze die erste internationale Junioren-Medaille an internationalen Titelkämpfen gewonnen, zu jenem Erfolg hatten unter anderen die späteren U20-WM-Bronzemedaillengewinner Michel Riesen und David Aebischer beigetragen.

Swiss Hockey Awards 2002.

Die Ausgezeichneten für Leistungen in der Saison 2000/2001.

Bester Trainer: Charly Oppliger (Junioren- Nationalcoach).
Bester Torhüter: Christobal Huet (Lugano).
Bester Verteidiger: Mark Streit (ZSC Lions).
Bester Stürmer: Lonny Bohonos (Davos).
Wertvollster Spieler (MVP): Martin Plüss (Kloten).
Swiss Hockey Award (für Verdienste um das Schweizer Eishockey): Fredi Pargätzi (elf Jahre bis Ende 2000 OK-Chef Spengler-Cup).

(kil/sda)

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