Höhener gestürzt - Diplom ade
publiziert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 08:08 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 14. Feb 2010 / 09:10 Uhr

Das Schlittel-Rennen der Männer wurde planmässig lanciert, nachdem rund 30 Stunden davor der junge Georgier Nodar Kumaritaschwili nach einem fürchterlichen Trainingsunfall verstorben war. Der einzige Schweizer Teilnehmer Stefan Höhener fiel wegen eines Sturzes im zweiten Durchgang vorzeitig aus der Entscheidung.

Stefan Höhener hatte sich bereits im ersten Durchgang einen schweren Fehler geleistet. (Archivbild)
Stefan Höhener hatte sich bereits im ersten Durchgang einen schweren Fehler geleistet. (Archivbild)
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Der Zürcher hatte den Wettkampf mit berechtigten Hoffnungen auf ein Diplom in Angriff genommen. Nach starken Trainingsleistungen und einem gelungenen Start in den ersten Renn-Durchgang durfte er für eine Weile sogar von einer Top-6-Klassierung träumen, doch dann nahm das Unheil seinen Lauf.

Nach knapp 40 Sekunden Fahrzeit schlich sich ein haarsträubender Fehler ein, Höhener streifte kurz vor dem Ziel die obere Bahnbegrenzung, was einen happigen Zeitverlust nach sich zog. Zur Hälfte des Tagespensums lag er an zehnter Stelle - ohne den Faux-Pas wäre viel mehr möglich gewesen.

Im zweiten Umgang kam es für den 29-Jährigen aus Obfelden noch schlimmer. Er geriet von der Ideallinie, verlor die Kontrolle über seine Fahrt und stürzte vom Schlitten. Zwar schaffte er es, wieder auf sein Sportgerät zu sitzen und das Ziel nicht rutschend, sondern fahrend zu erreichen, doch der Rückstand auf den führenden Deutschen Felix Loch war riesig.

Höhener kann seine Hoffnungen bereits nach dem ersten Tag, bei Halbzeit des Wettkampfs, begraben. Für ihn geht es in der Nacht auf Montag in den Durchgängen 3 und 4 bloss noch um die «goldene Ananas». Das anvisierte Diplom ist futsch.

(bert/Si)

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