Hoffen und Glauben an die Sensation
publiziert: Mittwoch, 14. Mai 2008 / 08:23 Uhr

Kann die Schweizer Nationalmannschaft an der WM in Kanada gegen die bisher ungeschlagenen Russen dagegen halten? Diese Frage steht vor dem Viertelfinal in der Nacht auf Donnerstag (1.15 Uhr) im Zentrum.

Trainer Ralph Krueger hat mit der Nati bei einer WM noch nie das Halbfinale erreichen können.
Trainer Ralph Krueger hat mit der Nati bei einer WM noch nie das Halbfinale erreichen können.
Die Schweizer könnten eigentlich mit der WM zufrieden sein. Sie spielen eines ihrer besten Turniere der Neuzeit, gewannen erstmals seit 1952 vier Partien an einer A-WM und verbesserten sich in der Weltrangliste um einen Platz auf Position 7.

Die Erfolge in den ersten sechs Spielen machen jedoch Lust auf mehr. «Es wird endlich einmal Zeit, dass wir einen Halbfinal erreichen», sagte Beat Forster stellvertretend für die Mannschaft.

Denn unter Ralph Krueger überstand die Schweiz noch nie einen WM-Viertelfinal. Letztmals stiess sie 1992 in Prag mit Bill Gilligan an der Bande und einem 3:1 gegen Deutschland unter die Top 4 vor. 1998 bei der Heim-WM (4.) gab es keine Viertelfinals.

Zwei Siege und ein Unentschieden reichten damals für den Vorstoss in den Halbfinal. Würden die Schweizer die Sensation schaffen, träfen sie im Halbfinal auf Finnland oder die USA.

Unlösbare Aufgabe?

Die Aufgabe, die in Québec in der ersten K.o.-Runde auf die Schweizer wartet, scheint auf den ersten Blick unlösbar. Gegen Russland verloren die Schweizer das vorletzte Vorbereitungsspiel auf die WM 2:6 und am Montag in der Zwischenrunde 3:5. Ein Sieg über einen der meistgenannten Titelfavoriten, der in Kanada als einziges Team neben Gastgeber Kanada bisher ohne Niederlage blieb, käme einem Wunder gleich.

Die Schweizer Hoffnungen sind primär auf zwei Faktoren aufgebaut. Einerseits boten sie den Russen in der «Hauptprobe» am Montag im letzten Drittel Paroli, andererseits gelangen den Schweizern gegen den 23-fachen Weltmeister in den letzten Jahren regelmässig gute Resultate an Titelkämpfen. Letztmals reichte es 2005 in Wien zu einem Achtungserfolg (3:3).

Russland gewohnt offensiv stark

Russland hinterliess an dieser WM bisher den gewohnt starken offensiven Eindruck. Es schien zudem, dass sie nicht immer mit der letzten Konsequenz agierten. Zumindest leisteten sie sich gegen Weissrussland (4:3 n.V.), Schweden (3:2) und auch gegen die Schweizer öfters defensive Aussetzer. Diese Nachlässigkeiten liessen die Russen, die seit 1993 auf einen WM-Titel warten, in den letzten Jahren immer wieder scheitern.

Die Schweizer dürften mit der selben Aufstellung antreten wie beim 7:2 gegen Dänemark. Martin Gerber wird das Tor hüten und Peter Guggisberg (neben dem verletzten Roman Wick) auf der Tribüne Platz nehmen. Einem Einsatz von Severin Blindenbacher, der am Montag wegen Fussproblemen pausiert hatte, steht nichts im Weg.

(fest/sda)

 
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