Hohe Ausfallquote bei weiblichen Rekruten
publiziert: Sonntag, 20. Sep 2009 / 13:53 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 20. Sep 2009 / 15:08 Uhr

Bern - Vier von zehn Frauen, die - freiwillig - in der Schweizer Armee Dienst leisten, quittieren den Dienst spätestens in den ersten Wochen der Rekrutenschule. Die Ausfallquote bei den Aspirantinnen und Rekrutinnen ist damit etwa gleich hoch wie bei den Männern.

Die Ausfallquote bei den Aspirantinnen und Rekrutinnen ist etwa gleich hoch wie bei den Männern.
Die Ausfallquote bei den Aspirantinnen und Rekrutinnen ist etwa gleich hoch wie bei den Männern.
3 Meldungen im Zusammenhang
Martin Bühler, Sprecher des Verteidigungsdepartements VBS, bestätigte eine Meldung der Zeitung «SonntagsBlick». Demnach meldeten sich 2008 157 Frauen für die Ausbildung in der Armee. 33, also 22 Prozent, kamen nicht durch die Aushebung. Weitere 17 Prozent verliessen die RS in den ersten drei Wochen.

Zu geringe Belastbarkeit, zu wenig Komfort und fehlendes Privatleben in der Kaserne sowie das Benehmen der Männer waren Gründe für das Ausscheiden der Rekrutinnen. Angesichts der Tatsache, dass Frauen im Gegensatz zu den Männern nicht zum Dienst verpflichtet seien, überrasche dies, sagte Bühler.

Laut Bühler hätte die Armee gerne mehr Frauen in ihren Reihen. In gemischten Teams sei das Klima besser, sagte er. In den Sportprüfungen seien die Anforderungen an Frauen gesenkt worden, um auch in die kämpfenden Truppen wie Grenadiere, Füsiliere oder Kanoniere Frauen integrieren zu können.

(smw/sda)

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