Hohe Erwerbsquote bei älteren Arbeitern
publiziert: Montag, 4. Aug 2003 / 12:24 Uhr

Bern - In der Schweiz präsentiert sich die Situation für Erwerbstätige über 50 Jahren insgesamt gut. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Die Situation für Erwerbstätige über 50 Jahren ist insgesamt gut.
Die Situation für Erwerbstätige über 50 Jahren ist insgesamt gut.
Im internationalen Vergleich weist die Schweiz eine hohe Erwerbsquote bei älteren Arbeitnehmenden auf, wie einer Studie zu entnehmen ist. Bei den Männern im Alter von 50 bis 64 Jahren liegt die Schweiz in den OECD-Ländern hinter Island an zweiter Stelle.

Trotz der wirtschaftlichen Stagnation der 90er-Jahre und der vermehrten Frühpensionierungen ist die Erwerbsbeteiligung von Männern nur unwesentlich zurückgegangen, während jene der Frauen weiter angestiegen ist.

Dass sich die Situation für ältere Erwerbstätige insgesamt gut präsentiert, dürfe aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das allgemeine Management älterer Arbeitnehmer nicht optimal sei, schreibt die OECD.

Konkret wird angeregt, die Koordination zwischen verschiedenen Stellen, die für sozialpolitische und arbeitsmarktliche Belange zuständig sind, zu verbessern. Bei Entscheiden auf verschiedenen staatlichen Ebenen und in den einzelnen Sozialwerken würden die Auswirkungen auf die anderen Bereiche nämlich zu wenig beachtet.

Das Problem sei schon erkannt, entgegnete das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) in einer Medienmitteilung. Der Bund habe in Zusammenarbeit mit den kantonalen Stellen und den verschiedenen Sozialwerken ein Projekt in die Wege geleitet, um die Koordination zu verbessern.

Besorgt zeigt sich die OECD über die Langzeitarbeitslosigkeit bei den Menschen über 55 Jahren. Im Rahmen der letzten Revision der Arbeitslosenversicherung wurde beschlossen, dass ältere Arbeitslose länger Unterstützung erhalten, je näher sie dem Pensionsalter stehen. Das kann laut OECD dazu führen, dass ältere Arbeitslose länger ohne Arbeit bleiben als jüngere.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung ... mehr lesen  
Einschulung.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich -2°C 5°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel -1°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen 1°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Bern -2°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 0°C 6°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt, Regen
Genf 1°C 6°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 4°C 10°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten