Tausende Asylsuchende vom Balkan in der EU
Hohe Zahl Asylsuchender macht EU zu schaffen
publiziert: Samstag, 27. Feb 2010 / 13:09 Uhr / aktualisiert: Samstag, 27. Feb 2010 / 13:30 Uhr

Belgrad - Eine unvorhergesehene Welle Asylsuchender vom Balkan macht nach Angaben aus Belgrad der Europäischen Union zu schaffen. Seit der Aufhebung des Visazwangs vor zwei Monaten beantragten allein aus Südserbien bis zu 10'000 Albaner in EU-Ländern Asyl.

Allein aus Südserbien beantragten bis zu 10'000 Albaner in EU-Ländern Asyl.
Allein aus Südserbien beantragten bis zu 10'000 Albaner in EU-Ländern Asyl.
4 Meldungen im Zusammenhang
Das sagte der Albaner-Vertreter im serbischen Parlament, Riza Haljimi. Tausende weitere Albaner aus Mazedonien und dem Kosovo versuchten, in EU-Ländern politisches Asyl zu erhalten, berichteten die örtlichen Medien. Besonders betroffen sei Belgien.

Die EU-Kommission wird gemäss diesen Informationen am kommenden Montag einen hochrangigen Abgesandten nach Belgrad schicken, um die Rückführung dieser Asylbewerber zu organisieren. Der belgische Regierungschef Yves Leterme werde am 8. März Mazedonien und das Kosovo besuchen, um eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Die Albaner in Südserbien, Westmazedonien und im Kosovo leben in bitterer Armut. Sie kommen nach Medienberichten zunächst bei ihren Verwandten in Belgien, Skandinavien, Deutschland oder der Schweiz unter, wo sie dann Asyl beantragen.

(tri/sda)

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es stört Sie
also, dass Leute, welchen Sie Kriminalität partout unterstellen, berufliche Forderungen stellen. Stattdessen drücken Sie den Leuten pro Tag CHF 8.60 in die Hände und wundern sich wenn diese kriminell werden...

Ich gebe es Ihnen gerne mit Brief und Siegel. Wenn ich CHF 8.60 pro Tag bekommen würde, wäre ich längst kriminell...

Nur weil ein grosser Anteil der kriminellen Ausländer sind, sind nicht automatisch ein Grossteil der Ausländer kriminell. Zudem sind fast 100% der Schweizer in irgendeiner Form Abkömmlinge von Zuwanderern.

Nur weil jemand sein Glück woanders sucht, ist er noch lange nicht kriminell.

Den Zuwanderern müssen die Regeln in unserem Land klargemacht werden, 100% einverstanden.

Was Sie und viele andere Schweizer aber noch lernen müssen ist, dass die Schweiz ohne Ausland KEINE Überlebenschance hat - keine im Sinne des momentanen Lebensstandards.

Wenn wir wieder Selbstversorger werden und und keine Mobilität mehr wollen, dann können wir eine hohe Mauer um unser Land bauen und unter uns bleiben.

Ich brauche auch keine Moschee mit Minarett vor dem Haus und auch nicht fünf Mal am Tag den Ruf des Muezzin's, das macht mich aber nicht fremdenfeindlich. Ich versuche das Problem sachlich anzugehen.

Wer hier im Forum Zahlen verbreitet, soll doch mal ein paar Statistiken vorweisen und nich "was aber kaum jemand weiss" als Argument benutzen.

Ich habe auch UFO "Dokumentarfilme" zuhause, da ist alles wahr was drin vorkommt... Wahrheit liegt halt immer im Auge des Betrachters...
Lieber kuwilli
Ich habe es schon einmal geschrieben, heute ist wirklich der ganz grosse Tag der Missverständnisse. Dass Sie aus dem Wald herausgerufen haben, wie victor hineingerufen hat, das hatte ich bemerkt.

Aber erst nach dem, was Sie hier schreiben, verstehe ich jetzt auch Ihren zweiten Satz richtig. Hatte schon befürchtet, Sie wollten Ihren Post relativieren.

Was die hochdeutsch sprechen müssenden Kindergärteler betrifft, da bin ich voll und ganz Ihrer Meinung. Manche melden sîch dann aus lauter Unsicherheit einfach nicht mehr zu Wort. Und das wäre dann genau das, was man doch nicht wollte.
Krubra und Heidi, ich glaube ich wurde nicht
Mein Kommentar bezog sich auf victors "aus Udon Thani" etwas „unglücklichen“ Kommentar

Zitat "Asylsuchende sind zumeist Wirtschaftsflüchtlinge oder Kriminelle, die ihre Vergangenheit leugnen und in Europa um Asyl bitten."

und marylous Zustimmung, die wenigstens Luzern als ihr "Asyl" angegeben hat.

Mich stört, nein das ist zu milde ausgedrückt, mich kotzt dieses hirnlose Geschwafel an.

Sind denn z.B. alle Schweizer, die in Thailand leben oder dort Ihre Ferien verbringen potentielle Kindesschänder? Wenn ich mir Victors undifferenzierte Denkweise zu eigen mache, dann muss ich das wohl annehmen, da es ja offensichtlich keinen anderen Grund geben kann, dass Schweizer in Thailand leben.

Das mit der SVP war nur ein Beispiel, das so sicher nicht richtig ist.
Ich würde sogar auch gerne eine Volkspartei wählen, wenn es den eine gäbe.

Ich bin wirklich kein Freund der SVP vor allem, weil sie keine Partei des Volkes ist, sondern das Volk mit populistischen Parolen missbraucht. Nur ist die SP besser? Anders ja aber gleich schlecht! In vielen Fällen ist es sogar so, dass die SP den Fremdenhass geradezu schürt.
Mir ist es doch scheissegal, ob mich der Muezzin vom Minarett herab anbrüllt oder mich die Kirchenglocken aus dem Bett holen. Ich brauche beides nicht, ich habe einen Hund der mich weckt.

Was mir aber ganz und gar nicht egal ist, wenn meine Kinder ihre Muttersprache im Kindergarten nicht sprechen sollen, weil Schweizerdeutsch sie angeblich an der sprachlichen Entwicklung hindert und auch weil nicht schweizerische Kinder benachteiligt würden.
Gäbe es bei uns Abstimmungzwang, müsste ich wahrscheinlich öfter SVP wählen als mir lieb ist.

Aber zurück zum Thema: "Asyl suchende in der EU"
Victor ist natürlich ein Schwafli, sitzt in Thailand und meint Leute aus Ex-Jugoslaven kommen als Asylanten nach Europa.....! Die sind ja schon in Europa und wenn sie z.B. aus Kroatien, Bosnien oder Herzegowina kämen wären es sogar Ex- Österreicher.
Ich bin übrigens auch davon überzeugt, dass vor allem aus den im Bericht erwähnten Ländern sehr viele Kriminelle kommen. Ich war im Kosovo und durfte das unglaublich dilettantische Vorgehen der KFOR erleben. Ich wurde einmal an der Mazedonisch Kosovarischen Grenze zurück geschickt, weil mein Ausweis ein paar Tage abgelaufen war. Was ich aber in meinem Kleinlaster geladen hatte interessierte niemand. Der Kosovare der mit mir war, durfte weiter fahren und mich kostete es € 20.- dass mich zwei junge Kosovaren 10 Meter hinterm Zollhaus über die Grenze begleiteten. Das war nur wenige Monate nach dem Krieg. Ich hatte auch in Pristina nie den Eindruck, dass die Amis und Europäer dort wirklich den Durchblick hatten. Das sich dort eine gewisse Subkultur breitmachen konnte, war logisch.

Flüchtlinge aus Ex Jugoslawien sind Flüchtlinge aus Europäischer Eigenproduktion. Wenn es aber die EU Götter in Brüssel nicht fertig bringen in diesen Ländern eine vernünftige Infrastruktur aufzubauen, müssen sie halt akzeptieren, dass alle ins hochgelobte Land, genannt EU wollen
Ich hoffe nur dass sich diese Missgeburt, genannt EU, endlich in Wohlgefallen auflöst. Auflösen wird sie sich, nur ob in Wohlgefallen, wage ich zu bezweifeln.
Gut geschrieben, lieber kubra
Mir ist auch schon aufgefallen, dass sehr oft gleich Boshaftigkeit vermutet wird, wenn jemand eine andere Meinung äussert. Auf keinen Fall sollte so was dermassen ausarten, dass sich der/die Schreibende gleich selber heruntermachen muss wie kuwilli, nur um den erwarteten empörten Ansturm abzuwehren.

Und ehrlich, es wäre doch nicht interessant zu diskutieren, wenn alle gleicher Meinung wären.

Ich hoffe, ich habe Ihren Kommentar richtig verstanden, heute scheint ja der Tag der Missverständnisse zu sein.
Gut gemeint
Bei einigen Exponenten der SP stell ich fest, dass sie glauben, nur weil ein Einwurf von der Sozialen Partei käme, sei er auch zwingend menschenfreundlich.
Die Überzeugung, als Anwalt des Menschen zu sprechen, der sich nicht selber wehren kann, sei schon Grund genug, dass alles was der "Anwalt" sagt oder in die Wege leitet im Sinne eben dieser Menschen sei. Wenn diese sich wehren, haben sie einfach noch nicht begriffen, was gut für sie ist. Allenfalls muss man sie dahingehend unterrichten und ihnen das genauer erläutern. Zwangsmassnahmen können da auch helfen.
Ich bin immer noch der Ansicht
Das Gegenteil von Gut ist nicht Böse, sondern gut gemeint

Manchmal ist das so, wie die Geschichte der alten Dame, die vom jungen Herrn wider ihren Willen über die Strasse begleitet wird, obwohl sie auf dem Bürgersteig nur mal kurz verschnaufen wollte. Der junge Mann dachte, die Fau will auf die andere Strassenseite und zwingt ihr seinen guten Willen auf ohne auf ihren Widerspruch zu reagieren, da er denkt, sie will sich bei ihm bedanken und er keinen Anspruch auf Dank für seine gute Tat erhebt.
Nicht mal im Traum
Das Sie eine Rechte wären, würde mir bei all Ihren Kommentaren zu Ausländer und Muslimen hier im Forum echt nicht im Traum einfallen.
Nicht fair
ist Ihre Antwort, denn das waren Ihre Worte:

"Diese Leute haben ihre Heimat verlassen um ihre Familien zu ernähren. Wir würden nicht anders handeln. Würden wir sie beschäftigen (Schneeräumung, Strassen, Abfallentsorgung) und sie könnten $ 100 oder $ 200 nach Hause schicken, wären allen Seiten geholfen. Sie sollten kein Taschengeld oder Notgeld erhalten sondern dafür etwas arbeiten. Für einen Afrikaner aus Nigeria oder aus dem Kongo sind unsere Gefängnisse Hotels. So hart das hier tönt, wir müssen sie auch erziehen. Jeder der Afrika kennt weiss was ich meine."

Also sind es keine Asylsuchenden, die um ihr Leben fürchten müssen.

Sie schreiben dann, dass wir nicht Tür und Tor öffnen müssen, sondern eine pragmatische (?) Lösung finden.

Ich glaube, wenn wir anfangen, Ihre Arbeit zu bezahlen, dann haben sie schon den Fuss in der Tür und diese kann nicht mehr ohne weiteres geschlossen werden.

Machen wir uns doch nichts vor: Die Schweiz soll weiterhin Menschen eine Zuflucht bieten können, die wirklich bedroht und verfolgt sind, alle anderen müssen unverzüglich weggewiesen werden und nicht hingehalten werden. Sogar die SP hat das unterdessen begriffen.
Glauben Sie ja nicht, ich sei eine Rechte.
Lieber Hubabuba
Meist muss man später "büssen", wenn man im Forum privates schreibt. Aber mir ist das egal. Die Meisten haben gar nicht begriffen was ich eigentlich sagen wollte. Dass wir alle danken können hier und mit einem Schweizer Pass geboren zu sein, dass das aber keine persönliche Leistung sondern Schicksal war oder Fügung war.

Schicksale zu sehen ist auch ein Frage der offenen Augen und des Verständnisses. Ich habe viel Zeit in Entwicklungsländer verbracht und extrem grauenhafte Sachen erlebt. Noch heute gibt es Nächte in denen ich schweissgebadet von einem Albtraum erwache. Ich glaube ich bin wahrscheinlich der einzige im Forum der schon von Macheten zerstückelte Menschen gesehen und sich dann übergeben hat.

Mein Frau kam mit 12 Jahren mit all ihren Sachen in einer Aldi-Tüte in die Schweiz. Die Familie hat in der Schweiz politisches Asyl erhalten, da ihr Vater ohne Grund und nur auf Verdacht Jahre im Gefängnis verbracht und gefoltert wurde. Durch Folter und Stiefeltritte verlor er danach eine Niere. Ich habe also eine Asylantin geheiratet.

Weil ich mich hier als bürgerlich in der Schweizer Politik oute, werde ich oft falsch eingestuft. Nur für mich schliesst liberal bürgerlich zu sein soziales Engagement und Mitgefühl eben nicht aus. Auch wenn die SP meint sie hätte das gepachtet.
Lieber Victor
Ich habe auch eine Zeit lang in Thailand gearbeitet. Die Situation dort ist mit Afrika überhaupt nicht vergleichbar.

Ich habe in meinem Beitrag auch geschrieben, Gefängnisstrafen nützen nichts und in schweren Fällen (dazu zählen diese Drogenhändler) funktioniert nur die sofortige Ausschaffung.
Falsch verstanden
Das habe ich auch nicht gesagt. Zwischen Türen weit offen und dem ganz rechten Spektrum hier hat es genügend Luft für gerechte und pragmatische Lösungen. In erster Linie muss man für die Schweiz schauen.

Ich habe auch nicht geschrieben man soll Asylanten in die Schweizer Arbeitswelt integrieren. Aber rumhängen lassen kann es ja auch nicht sein. Oder?
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