Integration von Ausländern
Hollande fordert deutsch-französische Antworten
publiziert: Donnerstag, 7. Apr 2016 / 16:49 Uhr
Deutschland und Frankreich brauchen Lösungen zur Integration von Ausländern.
Deutschland und Frankreich brauchen Lösungen zur Integration von Ausländern.

Metz - Frankreichs Präsident François Hollande hat gemeinsame Antworten Frankreichs und Deutschlands zu Fragen der Integration von Ausländern gefordert.

5 Meldungen im Zusammenhang
Beide Länder seien zwar vom Thema Migration sehr unterschiedlich betroffen, sagte Hollande am Donnerstag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Schülern beider Länder im französischen Metz. Aber beide Gesellschaften stünden vor denselben Problemen und könnten sich über Lösungen verständigen.

Deutschland hat im vergangenen Jahr über eine Million Flüchtlinge aufgenommen. Frankreich hat seit Jahrzehnten einen hohen Zustrom von Menschen aus seinen früheren Kolonien.

Er habe mit Merkel zusammen schon vor der Flüchtlingskrise eine Studie zum Thema Integration von Jugendlichen in Auftrag gegeben, die beiden am Donnerstag von der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem französischen Aussenminister Jean-Marc Ayrault überreicht wurde.

Durch die Flüchtlingskrise sei klargeworden, «dass das Thema noch aktueller ist», sagte der französische Präsident. Besondere Herausforderungen seien die Bildungspolitik und der Kampf gegen eine Radikalisierung von Jugendlichen.

Für Stabilisierung Libyens

Deutschland und Frankreich setzen auch mit Blick auf mögliche neue Flüchtlingsbewegungen über das Mittelmeer auf eine Stabilisierung der Lage in Libyen. Das Land könne ins Chaos stürzen und Schleppern Möglichkeiten eröffnen, Tausende Menschen in Gefahr zu bringen, sagte Hollande bei den deutsch-französischen Regierungskonsultationen. Der neuen Regierung in Libyen werde Unterstützung zugesichert.

Eine von Islamisten dominierte Regierung in der libyschen Hauptstadt Tripolis hatte nach eigenen Angaben zugunsten einer von den Vereinten Nationen vermittelten Übergangsregierung aufgegeben. In Libyen hat auch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bedeutende Gebiete erobert.

(sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Ludwigshafen - Der Besuch von Viktor Orbán bei Altkanzler Helmut Kohl hatte ... mehr lesen
Victor Orbán besuchte heute Helmut Kohl.
Beirut - Der französische Präsident ... mehr lesen 1
Syrische Flüchtlinge finden zuwenig Unterschlupf in reichen Ländern.
Genf - Reiche Länder haben bislang nach Angaben der Hilfsorganisation Oxfam nur einen Bruchteil der knapp fünf Millionen Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen. Seit 2013 sind nach ... mehr lesen 1
Brüssel - Die deutsche Kanzlerin ... mehr lesen 2
Angela Merkel bemüht sich um Griechenland.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in der EU.
Noch 51 Prozent befürworten einen Verbleib in ...
Befürworter holen auf  London - Die Gegner eines Verbleibs Grossbritanniens in der EU holen einer neue Umfrage zufolge auf. In einer am Montag vorab verbreiteten Erhebung für den «Daily Telegraph» behaupten die Befürworter eines Verbleibs in der EU mit 51 gegen 46 Prozent zwar eine Mehrheit. mehr lesen 
Deutschland - Die Linke  Magdeburg - Ein unbekannter Mann hat die Linken-Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht auf dem ... mehr lesen  
Riexingers Rede wie auch der Parteitag wurden nach kurzer Unterbrechung fortgesetzt.
G7-Gipfel in Japan  Ise-Shima - Die G7-Staaten haben die Flüchtlingskrise als «globale Herausforderung» anerkannt und weltweites Wirtschaftswachstum als «dringende Priorität» bezeichnet. Das geht aus der am Freitag im japanischen Ise-Shima verabschiedeten gemeinsame Erklärung hervor. mehr lesen   1
Keine Zusagen in Flüchtlingskrise  Ise-Shima - Kompromiss in Wirtschaftsfragen, Enttäuschung in der Flüchtlingskrise und Streit mit China. Der erste Tag des G7-Gipfels in Japan brachte ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich -3°C 4°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
Basel -2°C 5°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wechselnd bewölkt, Regen
St. Gallen -3°C 4°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Bern -3°C 4°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Schneeregenschauer Schneeregenschauer
Luzern -2°C 4°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 1°C 5°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Lugano -4°C 6°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen Schneeregenschauer
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten