Fernseh-Interview am Nationalfeiertag
Hollande macht sich für «europäische Wirtschaftsregierung» stark
publiziert: Dienstag, 14. Jul 2015 / 17:26 Uhr
Francois Hollande nahm heute am französischen Nationalfeiertag die Parade ab.
Francois Hollande nahm heute am französischen Nationalfeiertag die Parade ab.

Paris - Präsident François Hollande hat den französischen Nationalfeiertag zur Kommentierung der Griechenland-Krise genutzt. In einem grossen Fernseh-Interview machte er sich für eine «europäische Wirtschaftsregierung» stark.

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Diese sei erforderlich, um die Serie von Krisen in der Europäischen Union einzudämmen, sagte Hollande. Er schlug zudem vor, ein «Parlament der Eurozone» zu bilden.

Hollande kündigte an, seine Vorschläge für eine europäische Wirtschaftsregierung in Abstimmung mit der deutschen Regierung voranzutreiben. Die europäischen Staaten müssten «weiter gehen» und ein «Budget der Eurozone» einrichten, mit dem Raum für Investitionen geschaffen werde.

In den Verhandlungen mit Griechenland habe Frankreich «seine Rolle» übernommen, sagte Hollande. Es sei nicht ein Sieg Frankreichs gewesen, aber Paris habe alles daran gesetzt, um ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone zu verhindern. Am Ende habe «Europa gewonnen».

Der französische Präsident zeigte Verständnis für die Position der deutschen Regierung im Kreis der Eurozone. Bundeskanzlerin Angela Merkel habe «Gründe gehabt, misstrauisch zu sein».

Einigung dank Achse Berlin-Paris

«Ohne das deutsch-französische Paar» hätte es in Brüssel «keine Einigung» über den Umgang mit den griechischen Schulden gegeben, sagte Hollande. Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras habe «Mut» bewiesen, indem er schmerzhaften Reformen zugestimmt habe.

Der Tradition entsprechend äusserte sich Hollande in dem Fernseh-Interview am 14. Juli zu zahlreichen Themen, wobei Sicherheitsfragen einen besonderen Rang einnahmen. Gruppierungen wie die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stellten «alle Zivilisationen» in Frage, sagte Hollande.

Der IS wolle einen «Religionskrieg» führen. Die Opfer des IS stammten jedoch aus «allen Religionen», an erster Stelle seien es muslimische Opfer im Irak und in Syrien. In Frankreich seien 30'000 Sicherheitskräfte im Einsatz, um gefährdete Stellen zu schützen.

Stark gesicherte Parade

Unter extremen Sicherheitsvorkehrungen erinnerte Frankreich am Dienstag mit der traditionellen Militärparade auf der Pariser Avenue des Champs-Élysées an den Beginn der französischen Revolution am 14. Juli 1789. Sichtbares Zeichen waren Spezialeinheiten zur Terrorbekämpfung, die unter dem Beifall der Zuschauer erstmals die Parade anführten.

Beim Vorbeifahren des Präsidenten waren mehr Pfiffe als Applaus zu hören. Hollande erneuerte in dem TV-Interview sein Versprechen, sich 2017 nicht zur Wiederwahl zu stellen, wenn er keinen Rückgang der Arbeitslosigkeit vorweisen könne.

 

(fest/sda)

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Ja, passt.
Den Kommentaren aus Wladiwostok werde ich keine Beachtung mehr schenken. Verlorene Zeit. Soll der doch in seinem Dreck suhlen, wenn er nicht anders kann.
Sehen wir's doch einfach mal so!
Da unser Schäfchen so wie so einfach in die Mottenkiste seiner verschrobenen Begriffswelt grapscht, unterliegen die Betitelungen der freien Interpretation.
Also sehen wir das ganze positiv, das Schäfchen wollte Ihnen, LinusLuchs, lediglich ein verstecktes Kompliment machen:
"Cyrano de Bergerac, ein französischer Dichter des 17. Jahrhunderts, leidet unter seiner riesigen Nase.
Cyrano – wie er in den Literaturgeschichten meistens schlicht heißt – ist heute vor allem als romaneske Dramen- oder Filmfigur bekannt. Die eigentliche Bedeutung dieses Autors, der sich in vielen Genres betätigte, liegt jedoch darin, dass er als einer der Erfinder des Science-Fiction-Romans und als ein Vorläufer der Aufklärer des 18. Jahrhunderts gelten kann." Aus Wikipedia
Nun unterstelle ich dem Schäfchen ja nicht, dass er diesen Cirano im Sinn hatte, er kannte ihn bisher mit höchster Wahrscheinlich gar nicht. Da unser Schäfchen aber voll aus dem Unbewussten schöpft, ist es durchaus möglich, dass dort, quasi als kollektiver Bestandsteil, dieser Bergerac bereits als Archetypus haust.
Nun muss man das Ganze so verstehen: Das Schäfchen bewundert Sie unbewusst, LinusLuchs, kann es aber aus diversen Gründen, die hier zu erwähnen zu weit führen würden, nicht anders zum Ausdruck bringen, als durch vermeintlichen Beschimpfungen, wie hier belegen konnten.
Lange Nasen sind also keine rassistischen Zuordnungen, sondern Ehrerweisungen. Vielleicht dache das Schäfchen aber auch an Elefanten, was ja im Tierreich das näherliegendere Beispiel wäre. Elefanten gelten jedenfalls in der Fabel als intelligenter als Schafe.
Also, LinusLuchs, nichts als (ungewollte) Komplimente!
Ultimatives Zeugnis Ihrer Gesinnung
Mit diesem Kommentar haben Sie eigentlich mehr über sich verraten, als über mich.
Aus einem Riesenzinggen eine antisemitische Anspielung zu machen, finde ich amüsant. Pinocchio war ja auch Semit, wie die Beleseneren wissen.
Nein, es ist vielmehr eine Anspielung auf die Nase, die eben wächst, wenn man vor sich hin lügt.
Versteht man halt nicht, wenn einem die eigene Gesinnung den Blick verstellt.

Das versuchen Sie ja öfter, nicht wahr. Was muss man für eine erbärmliche Kreatur sein, wenn man sich nur noch so zu helfen weiss. Diese Frage interessiert mich schon länger.

Dann melden Sie mal schön, Sie Riesenzinggen.
Riesenzinggen?
Deken Sie nur ja nicht, das habe der Schmäher gewusst. Er schreibt einfach drauflos und benutzt seinen Wortschatz, wie es ihm gerade sein Wollen befiehlt, denn in den Sinn kommt ihm wohl nichts.
Ich fand da kürzlich ein Gedicht von Alf Glocker:

Nach dem Gewissen handelt keiner.
Nur was ich darf, was nicht, das zählt.
Die Empathie verbleibt den wenigen –
von vielen ist es meist nur einer,
der diese „Strategie“ erwählt,
ohne sich selber zu beschönigen.

Doch wer die inneren Stimmen hört,
der hat die Kräfte gegen sich,
die darauf aus sind zu belehren.
Sie trampeln auf ihm unbeschwert
und sagen „zweifle und zerbrich!“
Die andern kann man nicht belehren!

Passt irgend wie, oder?
Riesenzinggen?
Es sei Ihnen überlassen, mit Dreck zu schleudern wie streitende Kleinkinder im Sandkasten. Im Unterschied zu Ihnen sind die Kleinkinder entschuldigt, weil sie den Lernprozess noch vor sich haben.
Worüber ich dann doch nachgedacht habe, ist die Frage, warum Sie mir einen Riesenzinggen anhängen. Ich brauchte eine Zeit, bis ich dahinterkam. Es ist eine antisemitische Anspielung. Die "Vorbilder vor über 70 Jahren" zielen vermutlich in die gleiche Richtung. Eigentlich Grund genug, Ihren Kommentar zu melden. Aber nein, lassen wir ihn stehen. Als ultimatives Zeugnis Ihrer Gesinnung.
Pro Todesstrafe & pro höhere Mehrwertsteuer?
Ich weiss, dass Sie für die Todesstrafe sind.

Ich weiss auch, dass Sie für eine höhere Mehrwertsteuer sind, darum wollen Sie ums verrecken in die EU!
Unabhängige Schweiz!
"Auch ein Gesuch nach Öffentlichkeitsgesetz bleibt erfolgslos. «Der Zugang zum Bericht zu den Interventionsmöglichkeiten zum Schutz des Frankens wird verweigert», schreibt Philippe Schwab, Jurist und Öffentlichkeitsverantwortlicher beim Finanzdepartement."

"Die Erträge der Nationalbank sind stark von der Entwicklung am Devisen-, und Kapitalmarkt sowie vom Goldpreis abhängig, und darum grossen Schwankungen unterlegen. Dem Minus aus diesem Jahr steht der Rekordgewinn über 38 Milliarden Franken von 2014 gegenüber. Die SNB weist in ihrer Mitteilung selbst darauf hin, dass Rückschlüsse aus den aktuellen Zahlen auf das Jahresergebnis schwierig sind." Stocks digital.
Vision oder was?
Wau wirklich Visionär Herr Hollande!

Nur wie will das Frankreich bezahlen? Mit Hosenknöpfen?

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/167261/umfrage/staatsver.../

In der untenstehenden Liste, sind die 20 Länder mit der höchsten Staatsverschuldung zum BIP aufgelistet.

Eritrea ist 7.! Ob darum so viele Eriträer nach Europa kommen?

Frankreich ist 17.!
Wirtschaftsregierung
Kein Wunder wird die EU von den Spasten in diesem Forum auch jetzt noch über den Klee gelobt.

Der Linus Riesenzinggen-Luchs ist sich nicht mal zu schade, im Mainstream Prügel zu beziehen, weil er allen Ernstes - von Kassandren auf Zebu-IQ-Niveau mal ganz zu schweigen - den Beitritt der Schweiz in eine Wirtschaftsdiktatur fordert.

"Wirtschaftsregierung"... ja eigentlich darf einem das nicht wundern, dass ausgerechnet die roten linksextremen Stinksocken sowas befürworten. Entspricht genau den beiden Vorbildern von vor über 70 Jahren, nur mit neuem Namen.

Sozial .... hihi! "Demokraten" .... und das auch noch mit nur einem t.
Erstaunliches Europa
Von vielen seit der Gründung totgesagt, lebt es noch immer.
Es kann nicht funktionieren, aber es funktioniert!
Die Auguren, meist sind es ja nur dumme Nachschwätzer, sehen immer schwarz, Europa aber hat die Ampel stets auf Grün.
Höchste Zeit, dass wir uns den Beitritt überlegen, es führt so wie so kein Weg vorbei, aber je später wir beitreten, desto teurer wird es für uns.
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