Holocaust-Leugner droht Rauswurf aus Bruderschaft
publiziert: Sonntag, 1. Mrz 2009 / 14:17 Uhr

Berlin - Die katholische Piusbruderschaft hat dem Holocaust-Leugner Richard Williamson mit Rauswurf gedroht. «Wenn er erneut den Holocaust leugnet, wird das geschehen», sagte Bischof Bernard Fellay, der Generalobere der Piusbruderschaft dem Magazin «Der Spiegel».

Die Bruderschaft distanzierte sich klar von den Äusserungen.
Die Bruderschaft distanzierte sich klar von den Äusserungen.
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Dass der katholische Bischof Williams sein Amt wieder in vollem Umfang ausüben wird, schloss Fellay aus. «Er hat uns Schaden zugefügt und den Ruf geschädigt.» Die Bruderschaft distanziere sich klar.

«Wenn er schweigt, wenn er in irgendeiner Ecke bleibt, dann ist es wahrscheinlich für alle besser. Ich möchte, dass er für eine gute Zeit aus der Öffentlichkeit verschwindet», sagte Fellay.

Die Entschuldigung seines Amtsbruders für die Leugnung des Holocausts begrüsste der Bischof hingegen als wichtigen «Schritt in die richtige Richtung». Der Vatikan hat die Entschuldigung Williamsons als nicht ausreichend bezeichnet.

Williamson hatte in einem Fernsehinterview gesagt, in den Konzentrationslagern der Nazis habe es keine Gaskammer gegeben. Zudem leugnete er den Völkermord der Nazis an sechs Millionen Juden. In den Konzentrationslagern seien nicht mehr als 300'000 Juden ums Leben gekommen, sagte er.

(ht/sda)

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