Aktuell 1485 Personen erfasst
Hooligan-Datenbank wächst weiter
publiziert: Donnerstag, 31. Jul 2014 / 11:41 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 31. Jul 2014 / 12:44 Uhr
Weitere Hooligans wurden in der Datenbank «Hoogan» erfasst. (Symbolbild)
Weitere Hooligans wurden in der Datenbank «Hoogan» erfasst. (Symbolbild)

Bern - Die Ausschreitungen rund um verschiedene Fussballspiele im laufenden Jahr scheinen sich auch in der Hooligan-Datenbank des Bundes niederzuschlagen. Seit Ende Januar 2014 sind im Informationssystem HOOGAN neu 177 Personen erfasst worden. Total waren Ende Juli 1485 Personen registriert - so viele wie noch nie.

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In den vergangenen sechs Monaten wurden in der HOOGAN-Datenbank zwar 92 Personen gelöscht. Rund doppelt so viele Personen wurden aber neu erfasst, wie das Bundesamt für Polizei (fedpol) am Donnerstag mitteilte.

Von den insgesamt 1485 eingetragenen Personen haben 72 Prozent einen Bezug zum Fussball, die anderen 28 Prozent sind gewaltbereite Eishockeyfans. Nur 17 Personen sind weiblich. Knapp die Hälfte der in der Datenbank erfassten Personen sind zwischen 19 und 24 Jahre alt.

Pyrotechnik als Problem

Die aktuell am häufigsten begangenen Tatbestände sind Verstösse gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Sachbeschädigung und Tätlichkeiten.

Zurzeit sind total 837 Massnahmen gegen gewalttätige Personen in Kraft, um diese von Sportstadien und deren Umfeld fernzuhalten. Dabei handelt es sich um etwas mehr als doppelt so viele Stadionverbote wie Rayonverbote.

Datenbank seit 2007 in Kraft

Das fedpol betreibt seit August 2007 das elektronische Informationssystem HOOGAN. In der Datenbank werden Daten über Personen aufgenommen, die sich anlässlich von Sportveranstaltungen im In- und Ausland gewalttätig verhalten haben. Mit diesen Massnahmen sollen gewalttätige und gewaltbereite Fans von Sportstadien und deren Umgebung ferngehalten werden.

Konkret dürfen in HOOGAN Informationen über Personen erfasst werden, gegen die Ausreisebeschränkungen, Massnahmen nach kantonalem Recht oder Stadionverbote verhängt worden sind. Das nächste Mal werden die Zahlen Ende Januar 2015 veröffentlicht.

(bg/sda)

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