Hooligans müssen die Anonymität verlieren
publiziert: Freitag, 29. Okt 2004 / 11:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 29. Okt 2004 / 12:15 Uhr

Die Spitze der Swiss Football League (SFL) hat die Zunahme hässlicher Gewaltszenen nicht nur mit Besorgnis registriert, sondern plant nachhaltige Massnahmen. Im Kampf gegen die Eskalation auf den Zuschauerrängen werden die 28 Profi-Klubs künftig mehr denn je in der Pflicht stehen.

Gewaltakte vor, während und nach den Spielen gehören leider zum Alltag.
Gewaltakte vor, während und nach den Spielen gehören leider zum Alltag.
1 Meldung im Zusammenhang
Thomas Helbling, der seit März die Sicherheits- und Fankommission der SFL präsidiert, zählt dabei auf die politische Unterstützung, will aber zuerst das eigene Haus in Ordnung bringen. Flankierend zum bestehenden Sicherheitsreglement soll eine sechs Traktanden umfassende "Verordnung" (u.a. eine einheitliche Hausordnung in sämtlichen Arenen mit entsprechend landesweiten Stadionverboten) auf die Rückrunde hin eingeführt werden.

Im Weiteren macht sich Helbling für die rasche Wiedereinführung der Kausalhaftung stark, womit die Vereine auch auswärts für das Verhalten der ihnen zurechenbaren Anhänger disziplinarisch haften, wenn diese gegen die Stadionordnung verstossen.

Parallel zur Erneuerung der total veralteten Stadioninfrastrukturen und der Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen in den Arenen hofft die Liga auf den Support der Politiker. Im Zuge der Radikalisierung der Polit-Szene hat das EJPD einen Entwurf für ein Antihooliganismusgesetz erarbeitet. Im Zentrum steht dabei eine so genannte Hooligan-Datenbank, die auch den Gewalttätern in den Schweizer Fussballstadien (endlich) die Anonymität nimmt.

(von Sven Schoch/Si)

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