Hooligans schüchtern Polizei, Politik und Klubs ein
publiziert: Sonntag, 15. Nov 2009 / 09:00 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Nov 2009 / 09:24 Uhr

Bern - Die Fussball- und Eishockey-Hooligans schrecken auch abseits von Sportstadien vor massiver Gewalt nicht zurück. Clubverantwortliche, Politiker und Polizisten, die gegen die Hooligan-Gewalt kämpfen, werden auf vielfältige Weise eingeschüchtert.

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Dies sagte die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter, die Vizepräsidentin der Konferenz der kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) im Interview mit der «SonntagsZeitung».

Vorschläge und Sanktionen seien nur deshalb wieder fallen gelassen worden, weil Vertreter der Polizei und der Klubs zum Teil massiv bedroht wurden.

Man habe auf den absoluten Konsens aller Beteiligen gesetzt, aber Lösungen, mit denen alle einverstanden waren, hätten sich keine gefunden.

Nationales Problem

Keller-Sutter erlebte die Militanz der Holligans am eigenen Leib: In einschlägigen Foren werde sie beleidigt und in Mails zum Teil sogar bedroht, sagt die FDP-Politikerin.

Ähnliches hätten die Polizeidirektoren von Basel und Bern, Hanspeter Gass und Hans-Jürg Käser, erlebt. Der Rechtsstaat dürfe aber nicht kapitulieren, forderte die St. Galler Polizeidirektorin weiter. Diese Angstmache sei unschweizerisch und inakzeptabel.

(bert/sda)

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Das Dumme daran ist nur, dass es auch so genannt ...
... anständige Menschen gibt, die sich an einem Fussball- oder Eishokeymatch erfreuen möchten - ohne Angst vor Schlägertypen, die es zunehmend auch auf den Strassen zu "erleben" gibt!

Jetzt gälte es die Notbremse zu ziehen und - halt eben doch! - mittels massiv verstärkter Schutztruppen (Polizei, Securitas, privaten Securities, auch Militär sogar!) den Willen zu dokumentieren, dass die Geduld zuende ist.
Notfalls auch mit Gewaltanwendung!
Fertig lustig
Sämtliche Eishockey- und Fussballspie in der CH werden ohne Zuschauer ausgetragen. Inklusive Nationalspiele.

Steuergelder sind sinnvoller einzusetzen als wie für diese anstandslosen Menschen.
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