Hotelplan leidet unter politischen Spannungen
publiziert: Dienstag, 4. Mrz 2003 / 18:08 Uhr

ZÜRICH - Die Verunsicherung in der Reisebranche hat bei Hotelplan im letzten Geschäftsjahr den Umsatz und die Passagierzahlen nach unten gedrückt. Das operative Ergebnis blieb dennoch stabil.

Trotz Zusammenarbeit mit Kuoni leidet Hotelplan unter der aktuellen politischen Situation.
Trotz Zusammenarbeit mit Kuoni leidet Hotelplan unter der aktuellen politischen Situation.
Die Zeiten, wo wir von 6 bis 10 Prozent Wachstum sprachen, liegen schon länger zurück, sagte Hotelplan-Chef Claus Niederer vor den Medien. Der Umsatz reduzierte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr (per 31. Oktober 2002) um 7,7 Prozent auf 2,112 Mrd. Franken. Das Passagier-Aufkommen sank gegenüber dem Vorjahr um 6,4 Prozent auf 2,372 Millionen Gäste.

Die verringerte Reiselust habe sich nach den Terroranschlägen vor allem in entlegenen Destinationen wie Bali, Djerba und Mombasa bemerkbar gemacht. Wegen der Verunsicherungen seien ganze Zielgebiete lahmgelegt worden.

Dass Hotelplan den Betriebsgewinn (Ebit) dennoch bei 29,54 Mio. Fr. halten konnte, verdanke sie den guten Ergebnissen, welche in England und Italien erzielt wurden. Auch Interhome, die Ferienwohnungen vermittelt, erwies sich als relativ krisenresistent.

Die Umsatzeinbusse der Hotelplan Swiss Group (inkl. Interhome) fiel mit 10,5 Prozent auf 1,012 Mrd. Fr. einiges grösser aus als bei den Auslandgesellschaften mit nur 5 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken.

Der Chef der Hotelplan Swiss Group, Walter Güntensperger, führte dies primär auf die rückläufige Nachfrage nach Badeferien sowie Reisen in die USA zurück. Erschwerend habe sich im Badeferien-Segment der Anstieg des Last-Minute-Anteils von 20 auf 30 Prozent ausgewirkt - die Margenerosion sei enorm. Das Betriebsergebnis der Hotelplan Swiss Group brach um 94,5 Prozent auf 663 000 Franken ein.

Der Gewinn des letzten Jahres war steuerlich bedingt um 11 Prozent auf 20 Mio. Fr. zurückgegangen. Ziel für das laufende Jahr ist laut Niederer, die obigen Resultate zu halten oder verbessern.

(fest/sda)

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