Human Rights mit Olympiade unzufrieden
publiziert: Montag, 25. Aug 2008 / 13:36 Uhr

Peking - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights in China (HRIC) hat eine negative Bilanz der Olympischen Spiele gezogen. Die chinesische Regierung habe die Spiele erfolgreich genutzt, um ihre politischen Ziele zu verwirklichen.

Meldungen über Zwangsumsiedlungen kontrastieren friedvolle Fassaden.
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«Die sorgfältig verputzte Fassade kann aber nicht den Polizeistaat verbergen, der auf den Menschenrechten herumtrampelt», sagte HRIC-Geschäftsführerin Sharon Hom am Montag. Den Preis der Spiele zahle die chinesische Bevölkerung.

Seit 2001 seien rund 1,5 Millionen Pekinger für den Bau der olympischen Sportstätten zwangsweise umgesiedelt worden, gegen wenig oder keinerlei Schadenersatz für den Verlust ihrer Häuser und Wohnungen.

Wasser der Dürreprovinz entzogen

Für die Begrünung des am Rande der Wüste gelegenen Peking seien geschätzte 200 Millionen Kubikmeter Wasser verwendet worden.

Das Wasser sei aus der von Dürre bedrohten Nachbarprovinz Hebei umgeleitet worden, erklärte die Hongkonger Organisation.

(ht/sda)

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