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Humanitäre Irak-Konferenz in Genf geplant
publiziert: Freitag, 23. Feb 2007 / 20:12 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 4. Mrz 2007 / 15:52 Uhr

Bern - In Genf findet am 17. und 18. April eine internationale Konferenz über die humanitäre Krise im Irak statt. An der Tagung werden Hilfsmassnahmen für die mehr als vier Millionen irakischen Flüchtlinge und Vertriebenen diskutiert.

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Die Flüchtlingswelle aus dem Irak steigt an.
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Jeden Monat erhöhe sich die Zahl der durch Kämpfe Vertriebenen um weitere 50 000, ergänzte der Sprecher des UNO-Flüchtlingskommissariats (UNHCR) Ron Redmond in einer Mitteilung.

Mehr als zwei Millionen Iraker wurden innerhalb des Landes vertrieben, etwa gleich viele flüchteten in andere Länder, vor allem Syrien und Jordanien.

Allein innerhalb des letzten Jahres wurden 712 000 Iraker von den Kämpfen aus ihren Häusern vertrieben, präzisierte Redmond. Die Gastfreundschaft der Nachbarländer sinke. «Alle beteiligten Parteien müssen sich zusammentun, um eine weitere Verschärfung der humanitären Krise zu verhindern».

Die Konferenz will nun Vertreter aus dem Irak, von Nachbarländern und Geberländern sowie von Nichtregierungsorganisationen und der UNO an einen Tisch bringen. Erwartet werden etwa 500 Delegierte.

(ht/sda)

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