Hunderte Tote durch schwere Fluten in Südasien
publiziert: Donnerstag, 15. Jul 2004 / 17:49 Uhr

Neu Delhi - Schwere Überschwemmungen und Erdrutsche haben in Südasien hunderte Menschen getötet und zehntausende aus ihren Häusern vertrieben.

Allein in Bangladesch starben bisher 76 Menschen.
Allein in Bangladesch starben bisher 76 Menschen.
Nach offiziellen Angaben und Medienberichten fielen den Unwettern allein in Bangladesch bislang 76 Menschen zum Opfer. Hunderte Rettungskräfte und Soldaten versuchen verzweifelt, einen Dammbruch zu verhindern.

5000 Familien wurden von Armee und Rotem Halbmond vor der drohenden Katastrophe in Sicherheit gebracht. Rund 100 Menschen werden vermisst, nachdem acht Dörfer fortgespült worden sind.

Im Nordosten Indiens kenterte ein Boot mit rund 50 Menschen auf einem Hochwasser führenden Fluss. 20 von ihnen konnten gerettet werden. Damit starben in Indien bislang mindestens 119 Menschen.

Im nordostindischen Bundesstaat Bihar verharren 600 Schulkinder seit vergangenem Samstag in einer von den Wassermassen eingeschlossenen Schule. Aus einem überfluteten Gefängnis in Bihar entkamen in den Wirren 34 Häftlinge.

In Nepal stieg die Zahl der Toten auf mehr als 100. Der Radiosender Kantipur FM berichtete, am Mittwoch seien im Himalaya-Königreich 22 Menschen in den Fluten oder bei Erdrutschen gestorben.

Nach tagelangem Regen meldete China weitere 9 Todesopfer. Nach Angaben staatlicher Medien starben die Menschen bei einem heftigen Gewitter in einem Bergdorf in der nördlichen Provinz Hebei. Dabei wurden auch 14 Menschen verletzt. Damit sind in China bereits 320 Menschen an den Hochwasserfolgen gestorben.

Der Südosten des Landes bereitet sich unterdessen auf den tropischen Sturm Kompasu vor, der südlich von Taiwan in Richtung China zieht. Seine Ankunft wird für Freitag erwartet.

Auch im Norden Japans ist die Zahl der Todesopfer nach den heftigen Regenfällen der vergangenen Tage auf mindestens 10 gestiegen. Zwei Menschen werden vermisst, teilte die Polizei mit.

Es hat in der Region zwar aufgehört zu regnen, jedoch harren weiterhin 6000 der insgesamt 18 000 in Sicherheit gebrachten Menschen in Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen aus. Die Meteorologen warnen indessen vor weiterem Regen.

(rr/sda)

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