«Hundstage» sorgen für furioses Sommerfinale
publiziert: Mittwoch, 15. Aug 2012 / 11:02 Uhr
«Hundstage».
«Hundstage».

Bern - Der Sommer 2012 hat einen schlechten Ruf. Nass und nicht sehr sonnig zeigte sich die erste Hälfte. Nun aber kündigt sich ein furioses Sommerfinale an: Die Temperaturen steigen am Wochenende deutlich über 30 Grad. Möglich seien 35 Grad, kündigt MeteoSchweiz an.

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Die kommenden sehr heissen Tage haben ihren Ursprung in einer Südwestströmung. Heisse und trockene Luft aus Nordafrika gelangt via Spanien in die Schweiz.

Zunächst überquert in der Nacht auf Donnerstag jedoch eine Gewitterstörung die Schweiz, und die Temperaturen gehen etwas zurück - allerdings nur vorübergehend. Die Meteorologen erwarten teils kräftigen Regen.

Und danach baut sich das kräftige Hochsommerhoch auf und die Hitzewelle beginnt. Sie erreicht ihren Höhepunkt voraussichtlich am Sonntag und am Montag.

Keine Seltenheit

Hitzewellen in der zweiten Augusthälfte sind keine Seltenheit. Sie fallen zum Teil noch unter den Witterungsregelfall der sogenannten «Hundstage», der klimatologisch zwischen dem 23. Juli und dem 23. August angesiedelt ist.

So wurde die 30-Grad-Marke auch im vergangenen Jahr sowie 2009, 2003 und 2001 nach dem 15. August verbreitet überschritten. In den 80er und 90er Jahren war dies noch deutlich seltener der Fall.

Wenn man jeweils die Zeitperiode vom 10. bis 31. August betrachtet, stechen die Rekorde vom 13. August 2003 ins Auge. Damals wurden 38,6 Grad in Basel, 37,8 Grad in Sitten, 37,4 Grad in Genf und 36,7 Grad in Bern gemessen.

In den höheren Lagen ist hingegen an den meisten Orten die Hitzewelle vom vergangenen Jahr das Mass aller Dinge: Am 22. August 2011 wurden in Disentis GR und Ulrichen VS 30,2 Grad, in Davos GR 28,5 Grad und auf dem Chasseral im Berner Jura 24,4 Grad erreicht.

(bert/sda)

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