Hurrikan «Gustav»: Mindestens acht Tote
publiziert: Dienstag, 2. Sep 2008 / 23:03 Uhr

New Orleans - Mindestens acht Menschen sind in den USA beim Hurrikan «Gustav» ums Leben gekommen, wie Medien berichteten. Doch der Wirbelsturm richtete ersten Berichten zufolge wohl weniger Schaden an als befürchtet.

Die Dämme um New Orleans haben standgehalten.
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Präsident George W. Bush sprach von «vielversprechenden Zeichen», warnte jedoch, dass es für genaue Angaben noch zu früh sei. Versicherungen sprachen von Schadenssummen von bis zu zehn Milliarden Dollar. Vor dem Sturm waren bis zu 33 Milliarden befürchtet worden.

Trotzdem blieben die US-Golfstaaten Louisiana und Mississippi weiter Notstandsgebiete. Fast zwei Millionen Flüchtlinge konnten noch nicht in ihre Häuser zurückkehren.

Die Stadt New Orleans verschonte «Gustav» weitgehend. Dennoch wirkte die Metropole in Louisiana auch wie eine Geisterstadt. Bürgermeister Ray Nagin warnte die Menschen davor, zu schnell zurückzukehren, wie der örtliche Fernsehsender WDSU berichtete.

Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre in der Stadt blieb zunächst in Kraft. Die Behörden fürchteten zudem, dass doch noch einige Dämme dem Hochwasser nachgeben könnten.

Mit den Todesfällen in den USA steigt die Zahl der Opfer von «Gustav» auf über 100. Mindestens 77 Menschen riss der Sturm nach Behördenangaben in Haiti in den Tod, weitere 19 Menschen kamen in anderen Teilen der Karibik ums Leben.

Vor drei Jahren waren in New Orleans 1500 Menschen durch den Hurrikan «Katrina» ums Leben gekommen, 300 weitere Tote wurden im übrigen Gebiet des Bundesstaates Louisiana gezählt.

(ht/sda)

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