Notstand an US-Ostküste ausgerufen
Hurrikan «Sandy» bedroht New York
publiziert: Samstag, 27. Okt 2012 / 14:15 Uhr
Die Nationalgarde trifft Vorbereitungen in New York.
Die Nationalgarde trifft Vorbereitungen in New York.

Washington/Nassau - Aus Furcht vor einem der schwersten Stürme seit Jahrzehnten haben mehrere Bundesstaaten an der US-Ostküste den Notstand ausgerufen. Nach dem desaströsen Zug über die Karibik hinweg entwickelte sich «Sandy» am Samstag zu einer Bedrohung für New York und Washington.

Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
13 Meldungen im Zusammenhang
Als eine Mischung aus Tropen- und Wintersturm könnte «Sandy» Experten zufolge dem östlichen Drittel der USA Starkregen und Schnee bringen. Mitten im Endspurt zur Präsidentenwahl drohen Überschwemmungen und weitreichende Stromausfälle.

Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, sich mit Lebensmittelvorräten, Trinkwasser und Batterien einzudecken. In der Karibik hatte «Sandy» zuvor mindestens 41 Menschen das Leben gekostet.

Am Samstag verlor der Sturm zwar etwas an Kraft, dürfte sich laut den Prognosen der Meteorologen aber bei seinem weiteren Weg über den Atlantik hinweg wieder zu einem besonders schweren Hurrikan auswachsen. «Sandy» befand sich dem laut dem US-Hurrikan-Zentrum am Samstagmorgen (Ortszeit) rund 560 Kilometer südöstlich der Metropole Charleston in South Carolina.

«Monstersturm»

Im Verlauf des Wochenendes dürfte der Sturm an Fahrt aufnehmen, entlang der US-Küste nach Norden fegen, dann nach Westen abdrehen und bis spätestens Dienstag zwischen North Carolina und den Neu-England-Staaten die US-Küste erreichen.

Viele Meteorologen warnen, dass «Sandy» deutlich grössere Schäden anrichten könnte als «Irene» im vergangenen Jahr. Dieser Sturm hatte im Nordosten der USA bereits für Milliardenschäden gesorgt. «Sandy» kommt für die Tropensturm-Saison spät und weist gleichzeitig typische Eigenschaften eines Wintersturms auf.

Aus dieser Kombination, so fürchten Experten, könnte ein besonders schwerer Sturm mit katastrophalen Folgen entstehen. Wegen dieses Ausmasses und der zeitlichen Nähe zu Halloween am Mittwoch wird «Sandy» in den USA auch «Monstersturm» genannt.

New York wappnet sich

In New York erwogen die Behörden, den öffentlichen Nahverkehr einzustellen. Sie fürchten wegen starker Winde und Überschwemmungen zu hohe Risiken für den Bus- und U-Bahnbetrieb. Die New Yorker Börsen feilten an Notfallplänen, um den Handel aufrechterhalten zu können.

Wenige Tag vor der Wahl am 6. November geben viele Wähler bereits ihre Stimmen ab. Die Behörden bereiten sich darauf vor, auch im Falle von Stromausfällen diese vorzeitige Stimmabgabe weiter zu ermöglichen.

Im US-Bundesstaat Virginia wirkte sich «Sandy» bereits auf den Wahlkampf aus: Vizepräsident Joe Biden sowie Präsident Barack Obamas Herausforderer Mitt Romney sagten jeweils einen Auftritt in Virginia Beach ab.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - Nach dem verheerenden Sturm «Sandy» hat der US-Bundesstaat New York bei der Bundesregierung in Washington Finanzhilfen im Umfang von 30 Milliarden Dollar ... mehr lesen
«Sandy» war Ende Oktober mit Hurrikanstärke auf die Ostküste der USA getroffen. (Archivbild)
Lady Gaga leistet die Spende im Namen ihrer Familie. (Archivbild)
New York - Lady Gaga will nach dem verheerenden Hurrikan «Sandy» für die Opfer des Sturms eine Million Dollar ... mehr lesen
Zürich - Der Wirbelsturm «Sandy» hat die Fluggesellschaft Swiss über 4 Millionen Franken gekostet. Die Reisepläne von 4650 ... mehr lesen
«Sandy» beeinträchtigte den Flugverkehr zwischen den Flughäfen Zürich und Genf und den USA.
Zahlreiche Stars treten an Benefizkonzert für Sturmopfer auf
New York - Mit einem Benefizkonzert in New York haben am Freitag zahlreiche ... mehr lesen
Washington - Der Wirbelsturm «Sandy», der am Montagabend in New Jersey auf die US-Ostküste ... mehr lesen
In Manhattan sorgte das Unwetter für Hochwasser und Stromausfälle.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Etschmayer Das Wetter hält momentan die westliche Welt in Atem. Und der Monstersturm an der US-Ostküste stellt interessante politische ... mehr lesen
Wirbelt Wahlkampf durcheinander: Hurricane Sandy an der US-Ostküste.
New York - Die Wall Street bleibt auch am Dienstag wegen Sturmgefahr geschlossen. Die US-Wertpapieraufsichtsbehörde ... mehr lesen
Die Händler könnten nicht nicht zur Arbeit kommen.
«Frankenstorm» bedroht die Ostküste der USA.
Washington - Massen-Evakuierungen in New York: 375'000 Bewohnern der ... mehr lesen
Washington - Hurrikan «Sandy» wirbelt die Pläne im Wahlkampfendspurt von US-Präsident Barack Obama durcheinander. Zehn Tage ... mehr lesen
Hurrikan «Sandy»: «Der Präsident wird regelmässig über den Sturm und die Vorbereitungen informiert.»
Nassau - Hurrikan «Sandy» hat bei seinem zerstörerischen Zug durch die Karibik mindestens 21 Menschen getötet - elf in Kuba, neun in Haiti und einen in Jamaika. mehr lesen 
Mexiko-Stadt - Der Hurrikan «Sandy» hat in der Karibik schwere Schäden angerichtet. In Jamaika und Haiti kamen zwei Menschen ums Leben. Für die Bahamas wurde vorsorglich eine Hurrikan-Warnung herausgegeben. mehr lesen 
Entfeuchtung, Bauaustrocknung, Wasserschadentrocknung
Easytrock GmbH
Bahnhofstrasse 31
8932 Mettmenstetten
Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
Der Blitz war in eine alte Linde am Eingang der St.-Anna-Kirche in der Gemeinde Kluknava eingeschlagen, als sich dort viele Menschen versammelt hatten. (Symbolbild)
Der Blitz war in eine alte Linde am Eingang der ...
Von Unwetter überrumpelt  Kluknava - Nach dem Gottesdienst ist im Osten der Slowakei eine Gläubige von einem Blitz tödlich verletzt worden. Die 39- Jährige sei sofort tot gewesen. Sieben Menschen wurden schwer verletzt, einer davon lebensgefährlich, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte am Samstag. 
Die Familie habe während eines heftigen Gewitters auf einem Feld gearbeitet, als sie der Blitz traf. (Symbolbild)
Sieben Familienmitglieder auf einen Schlag getötet Mexiko-Stadt - Bei einem Blitzeinschlag in Mexiko sind sieben Mitglieder einer Familie ums Leben gekommen. Vier Kinder im ...
Gewittertage  Scuol GR - 18 Rüfen mit einem Volumen von mehreren 100'000 Kubikmetern, 20 beschädigte Infrastrukturbauten mit einem Gesamtschaden von einer Million Franken und ein von der Umwelt weitgehend abgeschnittener Weiler: Das ist die Bilanz in Scuol GR nach vier Gewittertagen.  
In St. Gallen musste die Feuerwehr am Abend und in der Nacht rund 32 Mal ausrücken. (Symbolbild)
Lokale Schäden in Bern und St. Gallen nach nächtlichen Gewittern Bern - Heftige Regenfälle und Gewitter haben am Freitagabend und in der Nacht die Schweiz überzogen. ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3184
    Prognose "Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig ... Mi, 22.07.15 13:33
  • Miriam aus Rielasingen-Worblingen 1
    Kawaii - Das ist ja süß... Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal in Japan gewesen und habe den Matcha ... Mi, 22.07.15 12:14
  • Kassandra aus Frauenfeld 1401
    Die Ruhe ist schon immer der Zustand der totalen Verweigerung gewesen. Wie sagt ... Mo, 20.07.15 01:12
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3184
    Die... Zeit der Ruhe noch geniessen, an denen die Leute sich nur ... So, 19.07.15 10:25
  • LinusLuchs aus Basel 105
    Mitmachen heisst mitverschulden Im Gegensatz zu Ihnen, zombie1969, hat Oskar Gröning etwas Zentrales ... Do, 16.07.15 12:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3184
    O. Gröning... wurde verurteilt, weil er "dabei war", ohne dass ihm eine einzelne Tat ... Mi, 15.07.15 23:00
  • HELLVETIA aus Villa de Garafia/ La Palma Kanaren 1
    Bravo Bravo Bravisimo Oliver Hepp Endlich, endlich ist ES dank Euch OFFEN und SICHTLICH ... Di, 14.07.15 20:26
  • jorian aus Dulliken 1594
    7:0 für die Verschwärungstheoretiker! ... Fr, 10.07.15 07:10
Der Unfall passierte unmittelbar nach dem Tunnel.
Unglücksfälle Unfall zwischen Reisecar und drei Autos Arisdorf - Auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 12°C 17°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Basel 10°C 18°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
St.Gallen 15°C 20°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 16°C 23°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 18°C 23°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 17°C 25°C leicht bewölkt bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 20°C 29°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
mehr Wetter von über 6000 Orten