Hurrikan «Sandy» wütet in der Karibik
publiziert: Donnerstag, 25. Okt 2012 / 07:43 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 25. Okt 2012 / 15:34 Uhr
Hurrikan «Sandy» fordert zwei Tote und richtet Zerstörung an
Hurrikan «Sandy» fordert zwei Tote und richtet Zerstörung an

Mexiko-Stadt - Der Hurrikan «Sandy» hat in der Karibik schwere Schäden angerichtet. In Jamaika und Haiti kamen zwei Menschen ums Leben. Für die Bahamas wurde vorsorglich eine Hurrikan-Warnung herausgegeben.

Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
10 Meldungen im Zusammenhang
In einigen Gebieten Kubas sei der Strom ausgefallen, berichtete das kubanische Staatsfernsehen. Mehrere Häuser seien leicht beschädigt worden. In sechs Provinzen im Südosten des Karibikstaats galt der Ausnahmezustand.

In der Provinz Santiago de Cuba wurden vorsorglich 1700 Menschen in Sicherheit gebracht. Hunderte Touristen wurden zum Verlassen der Küstenregionen aufgefordert. «Kein einziges Menschenleben darf gefährdet werden», sagte der Zivilschutzchef der Provinz Santiago de Cuba, Lazaro Esposito.

Hunderte in Notunterkünften

Zuvor war der Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern und sintflutartigen Regenfällen über Jamaika hinweggezogen. Allein in der Hauptstadt Kingston suchten hunderte Menschen Zuflucht in Notunterkünften.

Ein Mensch kam nach Polizeiangaben durch einen Erdrutsch ums Leben. Der Wind und die starken Regenfälle beschädigten Stromleitungen und Brücken. Das Wasser trug auch Krokodile aus den Mangroven-Sümpfen in Wohngebiete.

Die Polizei verhängte ein 48-stündige Ausgangssperre über die grössten Städte Jamaikas. Die Massnahme diene der Sicherheit und solle Plünderungen verhindern, hiess es.

«Sandy» steuert auf Florida zu

Auch über Haiti wütete der Hurrikan. Dort ertrank eine Frau beim Versuch, einen Hochwasser führenden Fluss zu überqueren. Der haitianische Präsident Michel Martelly sagte einen geplanten Besuch in Kuba ab.

Am Donnerstag und Freitag wurde «Sandy» auf den Bahamas und später auch an der Küste des US-Bundesstaates Floridas erwartet, wie das Nationale Hurrikanzentrum (NHC) der USA in Miami mitteilte. Das Zentrum hatte den Sturm zuvor zu einem Hurrikan der Kategorie zwei hochgestuft.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Santo Domingo - Der Präsident singt: Zugunsten armer Kinder hat der haitianische Staatschef Michel Martelly gemeinsam mit dem ... mehr lesen
Michel Martelly oder «Sweet Micky».
Die vertikal im Wasser verankerten Reifenstapel sollen die Erwärmung des Oberflächenwassers begrenzen. (Symbolbild)
Britischer Forscher und Bill Gates melden Patent an mehr lesen
Genf - Der Hurrikan «Sandy» hat im Osten von Kuba riesige Schäden angerichtet. Das Welternährungsprogramm (WFP) ... mehr lesen
Auch die ärmsten Regionen von Haiti wurden durch Wirbelsturm «Sandy» nicht verschont.
Der Ausnahmezustand erlaube es der Regierung, Notstandsmassnahmen zu ergreifen. (Symbolbild)
Mexiko-Stadt/Port-au-Prince - Angesichts der schweren Zerstörungen durch ... mehr lesen
New York/Genf - Der Hurrikan «Sandy» hat im ohnehin bitterarmen Karibikstaat Haiti so schwere Zerstörungen ... mehr lesen
Die sanitäre Infrastruktur von Haiti wurde Anfang 2010 grossflächig zerstört. (Symbolbild)
Weitere Artikel im Zusammenhang
«Frankenstorm» bedroht die Ostküste der USA.
Washington - Massen-Evakuierungen in New York: 375'000 Bewohnern der ... mehr lesen
Washington - Hurrikan «Sandy» wirbelt die Pläne im Wahlkampfendspurt von US-Präsident Barack Obama durcheinander. Zehn Tage ... mehr lesen
Hurrikan «Sandy»: «Der Präsident wird regelmässig über den Sturm und die Vorbereitungen informiert.»
Die Nationalgarde trifft Vorbereitungen in New York.
Washington/Nassau - Aus Furcht vor einem der schwersten Stürme seit ... mehr lesen
Nassau - Hurrikan «Sandy» hat bei seinem zerstörerischen Zug durch die Karibik mindestens 21 Menschen getötet - elf in Kuba, neun in Haiti und einen in Jamaika. mehr lesen 
Mexiko-Stadt - Unmittelbar vor der Südküste von Jamaika hat sich Wirbelsturm «Sandy» am Mittwoch zu einem Hurrikan verstärkt. Wie das US-Hurrikanzentrum in Miami weiter berichtete, erreichte der Sturm in seinem Zentrum Windstärken von 130 Kilometern in der Stunde. mehr lesen 
Entfeuchtung, Bauaustrocknung, Wasserschadentrocknung
Easytrock GmbH
Bahnhofstrasse 31
8932 Mettmenstetten
Bauaustrocknung Wasserschadensanierung
Der Mont-Blanc-Tunnel musste fast zwei Stunden gesperrt werden. (Archivbild)
Der Mont-Blanc-Tunnel musste fast zwei ...
Berg seit langem in Gefahr  Courmayeur - Bei Courmayeur im italienischen Aosta-Tal wächst die Gefahr eines gewaltigen Erdrutsches. In der Nacht zu Dienstag rutschten bereits etwa 20'000 Kubikmeter Felsgestein vom Monte di La Saxe bei der Ortschaft La Palud ins Tal, wie italienische Medien berichteten. 
9-jähriges Mädchen tot  Jackson - Bei heftigen Überschwemmungen sind im Südosten der USA zwei Menschen ...
Nach den schweren Regenfällen löste sich eine riesige Schlammlawine von einem Berg bei Oso.
Acht Tote und mehr als 100 Vermisste nach Erdrutsch in den USA Washington - Nach dem Erdrutsch im US-Bundesstaat Washington mit mindestens acht Toten ist die Zahl der ...
USA  Oso - Knapp zwei Wochen nach dem gewaltigen Erdrutsch im US-Staat Washington mit mindestens 30 Toten ist noch kein Ende der Suchaktion in Sicht. Rund 600 Einsatzkräfte seien im Einsatz, um nach den immer noch 15 Vermissten zu suchen, sagte eine Sprecherin des Snohomish County.  
Titel Forum Teaser
Der Priesterschüler marschierte knapp einen Kilometer auf der Autobahn.(Symbolbild)
Unglücksfälle Geistlicher baut auf A9 Unfall und spaziert davon Lausanne - Ein katholischer Geistlicher ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 8°C 14°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, wenig Regen
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt, Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen leicht bewölkt, Gewitter, wenig Regen
St.Gallen 9°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 9°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 8°C 19°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 9°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 10°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten