Huttwil: Armee hilft nicht mehr
publiziert: Mittwoch, 20. Jun 2007 / 19:19 Uhr

Huttwil - Die Armee wird keinen neuen Einsatz in der unwettergeschädigten Region Huttwil BE leisten. Sie hat ein Folgegesuch abgelehnt.

Die Armee werde in Huttwil nicht mehr gebraucht.
Die Armee werde in Huttwil nicht mehr gebraucht.
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Die Lage in der Unwetterregion habe sich weiter entspannt, so dass die zivilen Behörden die noch anstehenden Arbeiten nun mit eigenen Mitteln bewältigen könnten, sagte Stefan Hofer, Kommunikationschef des Führungsstabs der Armee auf Anfrage.

Laut Hofer stehen derzeit aber noch militärische Fahrzeuge zur Unterstützung der Zivilschutzkräfte im Einsatz.

Die Armeeeinsätze in solchen Fällen basieren auf dem so genannten Subsidiaritätsprinzip.

Dieses sieht vor, dass die Armee nur dann zum Einsatz kommt, wenn die zivilen Behörden all ihre Mittel eingesetzt haben, dies zur Bewältigung des Ereignisses aber nicht ausreicht. Diese Voraussetzungen sind laut Hofer im vorliegenden Fall nicht mehr gegeben.

Der Huttwiler Gemeindeschreiber, Martin Jampen, bestätigte auf Anfrage den abschlägigen Bescheid der Armee. Nun werde man anderweitig nach Unterstützung suchen.

Die Region war am Abend des 8. Juni von einem schweren Gewitter heimgesucht worden. Besonders betroffen waren die Dörfer Eriswil, Wyssachen und die Gemeinde Huttwil. Drei Personen kamen ums Leben. Die Sachschäden werden auf rund 50 Mio. Franken geschätzt.

(rr/sda)

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