IBM, McKinsey: Insider-Skandal zieht weitere Kreise
publiziert: Mittwoch, 6. Jan 2010 / 09:04 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 6. Jan 2010 / 09:40 Uhr

New York - Der bislang grösste Fall von Insiderhandel bei Hedge Fonds zieht immer weitere Kreise. Die US-Staatsanwaltschaft kündigte an, ihre Anklage gegen den Milliardär Raj Rajaratnam auszuweiten.

Der beschuldigte Milliardär Raj Rajaratnam.
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In einer Mitteilung der Regierung an einen Richter in Manhattan hiess es, man gehe davon aus, dass sich die illegal erwirtschafteten Profite auf mindestens 36 Millionen Dollar beliefen - fast doppelt so viel wie zunächst angenommen.

In die Anklage würden nun auch Insidergeschäfte zwischen März und Juli 2006 im Zuge des Kaufs von ATI Technologies durch Advanced Micro Devices (AMD) aufgenommen.

Rajaratnam und sein Hedge Fonds Galleon stehen im Zentrum des Insiderskandals, der im Oktober bekanntgeworden war. Darüber hinaus sollen Mitarbeiter mehrerer Grosskonzerne an dem Insiderring beteiligt gewesen sein, etwa von IBM, McKinsey & Co und Intel Capital, einer Tochter des Chipriesen Intel. Insgesamt werden 21 Personen beschuldigt.

(fkl/sda)

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