IBM baut weltweit bis zu 13 000 Stellen ab
publiziert: Donnerstag, 5. Mai 2005 / 14:09 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Mai 2005 / 18:12 Uhr

San Francisco - Der US-Computerriese IBM setzt den Rotstift an: Im Zuge einer gross angelegten Neuausrichtung werden weltweit 10 000 bis 13 000 Stellen gestrichen.

Der Aktien-Kurs stieg nach Bekanntwerden. Bild: IBM-Festplatte.
Der Aktien-Kurs stieg nach Bekanntwerden. Bild: IBM-Festplatte.
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Das sind bis vier Prozent des gesamten Personalbestands. Am stärksten betroffen sind die europäischen Niederlassungen. Welche Länder es konkret trifft, wollte das Unternehmen aber nicht bekannt geben.

Ziel der Umstrukturierung sei es, "die Aktivitäten auf globalem Niveau zu integrieren, aber auch Rentabilitätsprobleme in Regionen mit weniger starkem Wachstum anzugehen, vor allem in Europa". Das teilte IBM am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA mit.

Ganze Hierachie-Ebene wird gestrichen

In Europa fällt eine ganze Hierarchie-Ebene weg, die bisher für die internationale Abstimmung zuständig war. An ihre Stelle treten kleinere Teams, die grenzüberschreitend eingesetzt werden können und einen direkteren Draht zum Kunden haben sollen.

Gleichzeitig soll mehr Personal in den lukrativen Teilen des Konzerns konzentriert werden. Mit den örtlichen Unternehmensvertretern seien Gespräche aufgenommen worden, erklärte IBM.

Erste positive Auswirkungen im zweiten Halbjahr

IBM rechnet durch den Umbau mit Belastungen des Nettoergebnisses zwischen 1,3 (rund 1,5 Mrd. Franken) bis 1,7 Mrd. Dollar im zweiten Quartal. Erste positive Auswirkungen auf das Ergebnis erwartet der Konzern im zweiten Halbjahr.

Der scharfe Schnitt kam nicht vollkommen überraschend. Bereits seit Monaten wurde in den Medien über einen kräftigen Abbau spekuliert. An der Börse führte die Ankündigung zunächst zu Kursaufschlägen.

Im vergangenen Monat hatte IBM mit schwachen Quartalszahlen die Branche an der Börse mit nach unten gezogen. Analysten und das Unternehmen selbst hatten schon damals auf das schwache Geschäft in Europa verwiesen, vor allem bei Serviceleistungen, die 40 Prozent des IBM-Umsatzes ausmachen.

International Business Machines (IBM) galt lange Zeit als der unangefochten grösste Computerbauer der Welt. 1981 hatte das Unternehmen den ersten Personal Computer (PC) angeboten.

(fest/sda)

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