ICE-Verkehr in Deutschland noch bis Weihnachten gestört
publiziert: Freitag, 31. Okt 2008 / 12:23 Uhr / aktualisiert: Freitag, 31. Okt 2008 / 12:44 Uhr

Berlin - Der ICE-Verkehr der Deutschen Bahn bleibt länger als bisher angenommen, nämlich neu mindestens bis Weihnachten gestört. Derzeit könnten wegen der Sonderkontrollen der Achsen etwa 40 ICE-T nicht eingesetzt werden.

Die Deutsche Bahn hat technische Probleme mit bestimmten Achsen der Baureihen ICE 3 und ICE T.
Die Deutsche Bahn hat technische Probleme mit bestimmten Achsen der Baureihen ICE 3 und ICE T.
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Die Lage werde sich erst allmählich bessern, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn am Donnerstagabend in Berlin. «In den nächsten sechs Wochen werden wir keine grosse Marscherleichterung bekommen», sagte Mehdorn.

Erst am Dienstag hatte die Bahn mitgeteilt, die Fahrgäste müssten sich lediglich bis Mitte November auf Notfahrpläne für vier Hauptlinien des ICE einstellen.

Für die Strecke Zürich-Stuttgart und Stuttgart-Zürich stellt die SBB ab der Grenze weiterhin eigene Züge zur Verfügung. Gemäss Angaben der SBB fällt keine Verbindung aus. Es sei jedoch mit Verspätungen bis zu 15 Minuten zu rechnen.

Mehr Kontrollen

Grund für Zugausfälle und Verspätungen auf vier ICE-Hauptrouten sind technische Probleme mit bestimmten Achsen der Baureihen ICE 3 und ICE T. Mehdorn sagte, die Bahn verlange von Siemens als dem Konsortialführer der ICE-Hersteller eine verbindliche Festlegung auf die künftigen Wartungsintervalle der Achsen.

Nach einem ICE-Unfall mit Achsbruch im Juli und dem Fund eines Risses in einer Achse Mitte Oktober wurden die Intervalle mehrmals gesenkt. Derzeit werden die Achsen der ICE-T alle 30'000 Kilometer per Ultraschall überprüft. Die Hersteller hatten ursprünglich ein Intervall von 480'000 Kilometer angegeben.

(bert/sda)

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