IG Velo ist gegen Helmzwang für Velofahrer
publiziert: Samstag, 21. Feb 2004 / 09:00 Uhr

Bern - Velofahrerinnen und Velofahrer sollen selbst entscheiden können, ob sie einen Helm tragen wollen oder nicht. Mit dieser Forderung reagiert die IG Velo Schweiz auf die Absicht des Bundes, bald das Helmobligatorium für Fahrradfahrende einzuführen.

Helm oder nicht Helm - der Fahrer soll entscheiden können.
Helm oder nicht Helm - der Fahrer soll entscheiden können.
Mitte Januar veröffentlichte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) eine Reihe von Massnahmen, mit denen es die Verkehrssicherheit erhöhen will. Vorgesehen ist unter anderem, für Velofahrer die Helmpflicht einzuführen.

Der Massnahmenkatalog wird derzeit geprüft und bis Ende Jahr dem Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) unterbreitet.

Die Interessengemeinschaft (IG) Velo begründet ihre ablehnende Haltung in der aktuellen Ausgabe ihres Velojournals unter anderem mit einem falschen Sicherheitsgefühl, das den Helmträgern vermittelt und dadurch zu einem Risikofaktor werde. Zudem gingen die helmbefürwortenden Behörden von einer zu hohen Wirksamkeit des Helmtragens aus.

Nach einer Untersuchung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) unterscheide sich die Tragquote je nach Art des Velos und Zweck der Fahrt, heisst es im Velojournal weiter. Einen Weg sähe die IG Velo deshalb darin, künftige Kampagnen auf bestimmte Zielgruppen auszurichten.

Sicherheitskampagnen sollten nicht den Helm in den Mittelpunkt stellen, sondern umfassend informieren, fordert die IG Velo. Der Helm könne einen Beitrag zur Sicherheit leisten, genauso wie helle Kleidung, ein Leuchtgilet oder angemessener Abstand von parkierten Autos.

Letztes Jahr trugen 27 Prozent der Velofahrer einen Helm. Ein Obligatorium würde die bfu erst unterstützen, wenn 40 Prozent einen Helm trügen und 60 Prozent eine Helmtragpflicht unterstützen würden, wie bfu-Sprecherin Magali Dubois einen dieser Tage erschienenen Bericht der Neuen Luzerner Zeitung bestätigte.

Letztes Jahr wurden rund 1600 Fahrradfahrer und -fahrerinnen verletzt. 40 von ihnen erlagen Kopfverletzungen.

(rr/sda)

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