IKRK-Präsident ruft Besatzungsmacht in Irak zur Pflicht
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2003 / 20:06 Uhr

Bagdad - Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Jakob Kellenberger, hat die USA aufgerufen, ihren Pflichten als Besatzungsmacht in Irak nachzukommen und mehr für die Wiederherstellung der Sicherheit zu unternehmen.

IKRK-Präsident Jakob Kellenberger.
IKRK-Präsident Jakob Kellenberger.
Gemäss Völkerrecht habe eine Besatzungsmacht klare Pflichten und Rechte, sagte Kellenberger in Bagdad, wo er US-Zivilverwalter Jay Garner traf.

Zu den Pflichten gehörten die Wiederherstellung von Recht und Ordnung, die Sicherstellung des Wohlergehens der Bevölkerung und der Schutz von lebenswichtigen Einrichtungen wie Spitälern.

Vorrang hat laut Kellenberger die Verbesserung der Sicherheitsbedingungen, damit die Leute ihre Arbeit wieder aufnehmen und ein normales Leben führen können.

Der IKRK-Präsident bekräftigte die Forderung nach einem Zugang für seine Organisation zu sämtlichen Kriegs- und anderen Gefangenen der USA und ihrer Verbündeten.

Eine IKRK-Sprecherin sagte, die US-Stellen hätten den IKRK-Mitarbeitern nicht offiziell den Zugang zu zivilen Gefangenen verwehrt, in der Praxis sei es aber so. Es erweise sich als sehr kompliziert, über die Festnahme von Zivilisten unterichtet zu werden.

Die Sicherheitslage sei in Bagdad und im Zentrum Iraks noch immer eine Hauptsorge, teilte das IKRK weiter mit. Und die Stromversorgung funktioniere nur zu 40 Prozent.

(bsk/sda)

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