IKRK-Spendenaufruf von über einer Milliarde Franken
publiziert: Donnerstag, 7. Dez 2006 / 19:16 Uhr

Genf - Das IKRK hat einen Spendenaufruf von mehr als einer Milliarde Franken für das nächste Jahr erlassen. Auch 2007 wird der Anteil der in Afrika durchgeführten Einsätze über 40 Prozent der weltweiten IKRK-Operationen betragen.

Der IKRK-Hauptsitz in Genf.
Der IKRK-Hauptsitz in Genf.
Für die Hilfe im Sudan benötigt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) 2007 voraussichtlich mehr als 73 Millionen Franken. Die humanitären Bemühungen im Sudan bleiben damit der wichtigste Einsatz des Internationalen IKRK, gefolgt von Israel und den palästinensischen Gebieten, dem Irak und Afghanistan.

Intensivieren will das IKRK vor allem seine Bemühungen im Nahost- Konflikt. Das Komitee sieht eine Aufstockung der Hilfe um zwei Drittel auf 71 Millionen Franken vor.

Höhere Ausgaben am Hauptsitz

Die Hilfe für Asien soll mit 73 Millionen Franken um 25 Prozent gekürzt werden. Im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika will das IKRK seine Anstrengungen dagegen um 60 Prozent auf 163 Millionen Franken verstärken. Für Europa und Amerika plant das IKRK Spendengelder in der Höhe von 127 Millionen Franken ein.

Für die humanitären Einsätze vor Ort wurden mit 843,3 Millionen Franken rund 52 Millionen Franken weniger Spenden eingeplant als im Vorjahr (-5,8 Prozent). Dagegen rechnet das IKRK mit einem Anstieg der Ausgaben am Sitz in Genf um 3,9 Prozent auf 159,9 Millionen Franken.

Schweiz wichtiger Geldgeber

2006 waren die USA, Grossbritannien, die Schweiz, die Niederlande, Schweden und die Europäische Komission die wichtigsten Geldgeber des IKRK.

(ht/sda)

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