Hunderte getötet
IS-Kämpfer bei Kobane durch Luftangriffe getötet
publiziert: Donnerstag, 16. Okt 2014 / 07:16 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Okt 2014 / 09:10 Uhr
Hunderte von IS-Kämpfern wurden durch Luftangriffe in der Nähe von Kobane getötet.
Hunderte von IS-Kämpfern wurden durch Luftangriffe in der Nähe von Kobane getötet.

Washington - Bei Luftangriffen auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahe der nordsyrischen Kurden-Stadt Kobane sind nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums bislang mehrere hundert Extremisten getötet worden. Binnen 48 Stunden seien rund 40 Luftangriffe geflogen worden.

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Dies sei die höchste Zahl seit Beginn der Bombardierungen durch die von den USA angeführte Koalition am 22. September, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Durch die Angriffe könnten die IS-Kämpfer ihre Truppen nicht mehr wie gewünscht verschieben. Die Gefahr, dass die Stadt in die Hände des IS falle, sei jedoch nicht gebannt. Noch werde Kobane von kurdischen Milizen kontrolliert.

Teile des Landes eingenommen

Der IS hat weite Teile in Syrien und im Irak erobert und über die Grenzen hinweg ein Kalifat ausgerufen. Die Miliz habe einige erhebliche Geländegewinne gemacht, sagte der US-Sondergesandte für den Kampf gegen den IS, General a.D. John Allen.

Forderung nach schweren, modernen Waffensysteme

Angesichts schwerer Kämpfe forderte Kurden-Präsident Massud Barsani mehr Hilfe des Westens, vor allem in Form schwerer und moderner Waffensysteme. «Wir brauchen Panzer, Artillerie, gepanzerte Mannschaftswagen und Antipanzerraketen», sagte der Kurden-Präsident der deutschen «Bild»-Zeitung (Donnerstag).

«Die internationale Gemeinschaft muss die Unterstützung maximieren, damit Kobane nicht bald komplett von ISIS (ursprüngliche Bezeichnung des IS) kontrolliert wird», forderte Barsani.

(jbo/sda)

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Für...
R. Erdogan wird es verlockend sein, seinen Einflussbereich nun ausweiten zu können und die Kurden beargwöhnen gerade das.
Eine nachhaltige Lösung würde wohl so aussehen, dass man gemeinsam mit R. Erdogan, Assad, USA und Verbündete die IS komplett entfernt und danach eine Konferenz zur Neuordnung der Grenzen einberuft, was auch einen neuen Kurdenstaat als Ergebnis haben müsste.
Aber dazu wird es nicht kommen, weil jeder Beteiligte seine eigenen Interessen verfolgt.
Dadurch wird diese Gegend für Jahre nicht mehr zur Ruhe kommen und die Minderheiten wie Christen, Jesiden etc. werden am meisten leiden müssen. Egal welche der moslemischen Gruppen sich jeweils durchsetzt, Christen, Jesiden etc. werden stets als Kollaborateure betrachtet, wenn man sie nicht schon vorher umgebracht oder vertrieben hat.
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