Vier Belgier, drei Franzosen und zwei Iraker
IS veröffentlicht Video von Pariser Attentätern
publiziert: Montag, 25. Jan 2016 / 07:23 Uhr

Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat am Sonntag ein Video der mutmasslichen neun Attentäter von Paris veröffentlicht. Das Video mit dem Titel «Tötet sie, wo Ihr sie findet» wurde auf dem IS-Medienportal «Al-Hajat» und auf islamistischen Websites gezeigt.

3 Meldungen im Zusammenhang
Im Video werden vier Belgier, drei Franzosen und zwei Iraker als die Täter präsentiert, die am 13. November in Paris eine Reihe von Bars und Restaurants, den Konzertsaal Bataclan sowie das Fussballstadion Stade de France attackiert hatten. Dabei wurden 130 Menschen getötet. Einige der Attentäter sprengten sich selbst in die Luft.

Das Video zeigt die neun Dschihadisten bei Gräueltaten wie etwa Enthauptungen und Erschiessungen von Geiseln sowie auch Aufnahmen von den Anschlägen in Paris und von Einsätzen französischer Sicherheitskräfte nach den Taten. Die Attentäter werden als «Löwen» beschrieben, die «Frankreich in die Knie» gezwungen hätten.

Die neun Dschihadisten kommen im Video auch selbst zu Wort. Mehrere von ihnen sagen, dass ihre Botschaft «an alle Länder gerichtet» sei, die sich an der US-geführten Militärkoalition gegen den IS in Syrien und im Irak beteiligen.

Gezeigt wird zudem ein Bild des britischen Premierministers David Cameron mit dem englischen Kommentar: «Wer immer sich auf die Seite der Ungläubigen schlägt, wird Zielscheibe unserer Schwerter sein».

Weitere Anschläge offenbar vereitelt

Mindestens elf mit Pariser Angriffen vergleichbare Anschläge sind im vergangenen Jahr nach Angaben des französischen Innenministers Bernard Cazeneuve vereitelt. «Einer davon drohte ein Konzert in einem Veranstaltungssaal anzugreifen, andere drohten mit massiven tödlichen Anschlägen gegen Franzosen auf Strassen und in Städten», sagte er in TV-Sender France 5.

Nähere Angaben machte Cazeneuve nicht. Beim Interview ging es um die Frage der Notwendigkeit des seit den Anschlägen herrschenden Ausnahmezustands, der zunächst bis Ende Februar gilt. Nach dem Willen der Regierung soll er um drei weitere Monate verlängert werden.

Nach den Anschlägen vom November hatte die französische Armee ihre Angriffe auf den IS in Syrien und im Irak verstärkt. Der US-geführten Anti-IS-Koalition gehören mittlerweile mehr als 60 Staaten an.

 

(cam/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Brüssel - Der EU-Antiterrorbeauftragte Gilles de Kerchove rechnet mit weiteren Anschlägen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat ... mehr lesen
EU-Antiterrorbeauftragter Gilles de Kerchove.
Der französische Präsident verkündete das 2016 ein «Jahr des Übergangs» werde
Paris - Frankreichs Staatspräsident ... mehr lesen 1
Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Tod ihres britischen Kämpfers «Jihadi John» bei einem US-Luftangriff in Syrien ... mehr lesen
Belgier/Franzosen
"Im Video werden vier Belgier, drei Franzosen … präsentiert"
Als ob es sich hier um Belgier und Franzosen handeln würde. Raus mit der Wahrheit!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 20
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Über 500 Menschen waren an der Übung beteiligt.
Übung mit 500 Helfern  Mit einem simulierten Attentat im Stade de France ist am Dienstag ein Worst-Case-Szenario für die EM in Frankreich durchgespielt worden. mehr lesen 
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. ... mehr lesen   1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
NATO-Generalsekretär hält Rede in Warschau  Warschau - NATO-Generalsekretär Stoltenberg sieht das Bündnis wenige Wochen vor dem ... mehr lesen
Die NATO sei weiterhin an einem Dialog mit Russland interessiert.
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1780
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2823
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1780
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1780
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1780
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) ist in diesen Tagen an allen anderen Fornten unter Druck. ... Mi, 01.06.16 12:39
  • Kassandra aus Frauenfeld 1780
    Nach Frauenfeld, verehrter zombie wo sie sich mit der Maffia zu einem Zombiestaat vereinen und ganz ... Mi, 01.06.16 11:02
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 10°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 11°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig stark bewölkt, Regen
St. Gallen 10°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 11°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 11°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig bewölkt, etwas Regen
Lugano 14°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Wolkenfelder, kaum Regen bewölkt, etwas Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten