ISS: Astronauten bei erstem Ausseneinsatz
publiziert: Mittwoch, 4. Jun 2008 / 00:16 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 4. Jun 2008 / 00:32 Uhr

Washington - Zwei NASA-Astronauten der US-Raumfähre «Discovery» sind zum ersten Ausseneinsatz an der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen.

Ein Roboterarm bringt das japanische Modul zur ISS.
Ein Roboterarm bringt das japanische Modul zur ISS.
Wichtigste Aufgabe von Mike Fossum und Ron Garan ist es, die Installation eines riesigen, japanischen Labor-Moduls an der Raumstation vorzubereiten, wie die US-Weltraumbehörde mitteilte.

Bei dem Einsatz, für den sechseinhalb Stunden vorgesehen waren, sollten die Astronauten ausserdem das Gelenk eines Sonnensegels überprüfen und ein Instrument zur Inspektion des Hitzeschildes der Raumfähre bergen.

Die «Discovery» mit sieben Astronauten war am Montag nach zweitägigem Flug bei der ISS eingetroffen. Hauptaufgabe der zweiwöchigen Mission ist es, das Modul des japanischen «Kibo»-Labors an der Raumstation zu montieren. Ausserdem brachte der Shuttle Ersatzteile zur Reparatur der defekten Weltraumtoilette mit.

Grösse eines Schulbus

Es ist der dritte Shuttle-Flug in diesem Jahr. Bereits im März hatte eine Raumfähre erste Bauteile des japanischen Labors ins All gebracht. Das Modul, das nun installiert werden soll, sei mit einer Länge von mehr als zwölf Metern und einem Durchmesser von knapp fünf Metern «etwa so gross wie ein Schulbus», teilte die NASA mit.

Zur Installation sind zwei Ausseneinsätze geplant. Bei einem dritten soll ein Stickstofftank montiert werden. Im «Kibo»-Labor sind in den nächsten Jahren rund 100 Experimente geplant, etwa zur Entwicklung von Medikamenten wie hochwertigen Protein-Kristallen zur Heilung von Allergien.

Zudem wollen die Japaner in dem Labor Halbleiter und andere Materialien in der Schwerelosigkeit entwickeln. Endgültig soll «Kibo» nach einer dritten Lieferung zum Jahresende fertiggestellt werden.

(ht/sda)

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