Topgesetzter Wawrinka in den Viertelfinals
«Ich bin hier, um Siege einzufahren»
publiziert: Dienstag, 17. Mai 2016 / 19:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Mai 2016 / 22:30 Uhr
Stan Wawrinka im Match gegen Albert Ramos-Viñolas.
Stan Wawrinka im Match gegen Albert Ramos-Viñolas.

Überzeugender Auftakt von Stan Wawrinka am ATP-Turnier in Genf: Der topgesetzte Waadtländer besiegte den Spanier Albert Ramos-Viñolas in 53 Minuten 6:1, 6:1 und trifft nun auf dessen Landsmann Pablo Carreño Busta.

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Das einzige, was ihm fehle, seien Siege, sagte Stan Wawrinka vor Beginn der zweiten Auflage des im vergangenen Jahr neu lancierten 250er-Events am Ufer des Lac Léman. Er sei hierher gekommen, um diese einzufahren, nachdem er seit seinem Turniersieg Ende Februar in Dubai nur fünf Partien hatte gewinnen können.

Mit seinem ersten Auftritt auf dem Platz verlieh Wawrinka seinen Aussagen, die er nach seiner Auftaktsieg noch einmal wiederholte, weiter Ausdruck. Der Botschafter des Turniers im idyllischen gelegenen Parc des Eaux-Vives legte einen Start nach Mass hin, nachdem er in der Startrunde von einem Freilos profitiert hatte. "Es war der perfekte Auftakt", so Wawrinka. Gewöhnlich sei er bei Heimauftritten sehr aufgeregt, von Nervosität oder Lampenfieber war beim Lausanner aber nichts zu spüren.

Nur im ersten Game, das dreimal über Einstand ging, bekundete Wawrinka etwas Mühe, danach spielte er in der Genfer Abendsonne ruhig, konzentriert und phasenweise gross auf. Die Nummer 4 des ATP-Rankings beging kaum einfache Fehler, Mitte des ersten Satzes gelang Wawrinka eine Serie von 16:1 Punkten. Er war seinem Gegenüber, immerhin die Nummer 53 der Welt, in allen Belangen überlegen und unterhielt das Publikum mit krachenden Gewinnschlägen von der Grundlinie, gelegentlich aber auch mit Stoppbällen oder mit Vorstössen ans Netz. Nach 53 Minuten und einem Rückhandfehler von Ramos-Viñolas war der sechste Sieg Wawrinkas im sechsten Duell mit dem Spanier unter Dach und Fach.

(Noch) keine Gedanken an Roland Garros

Er fühle sich körperlich fit, trainiere gut und habe nach dem Turnier in Monte Carlo sowie auch während der Turniere in Madrid und Rom hart gearbeitet. "Ich bin hier, um das Turnier zu gewinnen und um so viele Siege wie möglich einzufahren", so Wawrinka. Erste Gedanken an das am Sonntag beginnende French Open, an dem er als Titelverteidiger antritt, verschwendet er keine. "Das kann ich mir nicht erlauben." Es sei auch nicht so, dass er das Turnier in Genf als Vorbereitung für den Höhepunkt der Sandsaison ansehe. "Sonst würde ich ein paar Exhibition bestreiten oder einen einwöchigen Trainingsblock einschalten."

In der Runde der letzten acht trifft der zweifache Major-Sieger am Donnerstag auf Pablo Carreño Busta (ATP 43), der das spanische Duell gegen Iñigo Cervantes (ATP 61) in zwei Sätzen für sich entschied. Das bislang einzige Aufeinandertreffen mit dem 24-Jährigen aus Barcelona, der vor drei Wochen in Estoril den Final erreichte, entschied Wawrinka vor drei Jahren am selben Ort für sich. Trotz seiner starken Leistung zum Auftakt habe er keine Garantie, dass es am Donnerstag genau so gut laufen werde.

Auftaktsieg von Titelverteidiger Bellucci

Ebenfalls zu einem lockeren Auftaktsieg kam der Titelverteidiger Thomaz Bellucci. Der Brasilianer, der drei seiner vier Titel auf der ATP-Tour in der Schweiz feierte (Gstaad 2009 und 2012, Genf 2015) besiegte in der 1. Runde den Kasachen Michail Kukuschkin 6:2, 6:1 und trifft nun auf Federico Delbonis, den Wawrinka-Bezwinger des vergangenen Jahres. Vergangene Woche war Bellucci etwas Seltenes gelungen: Er nahm am Turnier im Rom der Weltnummer 1 Novak Djokovic einen Satz zu Null ab.

(fest/Si)

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Stan Wawrinka.
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