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Idealer Auftakt für HCD
publiziert: Sonntag, 26. Dez 2004 / 17:05 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 26. Dez 2004 / 19:19 Uhr

Der HCD ist brillant zur 78. Ausgabe des Spengler Cups gestartet. Beim 6:1 gegen IFK Helsinki liessen die verstärkten Bündner kaum Wünsche offen und den Finnen praktisch keine Chance. Mehrere starke Paraden trug Jonas Hiller zum Auftakt bei.

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Nur einmal, als Arttu Luttinen in der 42. Minute einen Abpraller zum 1:2 verwertete, stand der gelungene Turniereinstieg für kurze Zeit zur Diskussion. Vorher und wenig später kontrollierte Davos das attraktive Geschehen im Rink.

Die entscheidenden Szenen trugen sich innerhalb von 41 Sekunden zu, als Stanley-Cup-Sieger Martin St. Louis und Niklas Hagman, auch er ein Vertreter der Prominenz aus der National Hockey League, bis zur 49. Minute im Powerplay auf die siegsichernde Marke von 4:1 erhöhten.

An eine Wende war aus Optik der phasenweise unkonzentrierten Finnen nicht mehr zu denken, das Gegenteil traf zu. Nach herrlicher Vorarbeit des nicht zu stoppenden Rick Nash gelang Michel Riesen das 5:1, ehe Fabian Sutter zur Freude der 7580 Zuschauer das Spektakel mit einem sechsten Tor vergoldete; in jener Phase vermochte das Gros der Finnen die Strapazen der üblichweise beschwerlichen Anreise nicht einmal mehr ansatzweise zu verbergen.

Erfüllte Ansprüche

"Wir werden fantastische Eishockey-Tage erleben", versprach OK-Präsident Fredi Pargätzi schon vor dem ersten Puckeinwurf viel. Zumindest die Gastgeber erfüllten die gewohnt hohen Ansprüche bereits bei erster Gelegenheit. Primär zu Beginn und im letzten Drittel überforderten sie den Vierten der finnischen Liga mit bewussten Tempoverschärfungen spürbar.

Zuweilen drängte sich schon fast die Frage auf, ob der erstklassig besetzte HCD nicht sogar ohne zusätzlichen Support anderer NLA-Vereine (Petrow, Hauer, Richter, St. Louis) auskommen würde.

Nicht nur im Startdrittel deutete der HCD sein "eigenes" Potenzial mit Nachdruck an. Defensiv solid, die Finnen verschafften sich im Slot kaum einmal freie Schussbahn, und im Angriff überzeugend peilte der Finalist vom Vorjahr ohne lange Anlaufzeit einen ersten kursweisenden Vorteil an.

Dank Björn Christen mussten die Anhänger bis zur Goal-Premiere des 78. Spengler Cups lediglich 113 Sekunden warten; dass der erst vor wenigen Wochen wieder aufs Eis zurückgekehrte Berner zugleich sein erstes Saisontor markierte, passte zum ersten Festakt in Gelb-Blau.

Überzeugender Keeper Hiller

Lange war Jonas Hiller im Schatten Lars Weibels gestanden - tempi passati. Seit der ehemalige Absolvent der Davoser Sportmittelschule im Sommer aus Lausanne zurückkehrte, hat er jene, die ihm wenig zutrauten und die Goalie-Position (voreilig) zum Schwachpunkt der Bündner erklärte, mit stilsicheren Auftritten vom Gegenteil überzeugt. Seine Leistung gegen die Finnen passte durchaus ins gute Bild vergangener Wochen.

Bis zur entscheidenden Davoser Tor-Doublette entschärfte Hiller das Gros der 30 Schüsse der Finnen. Ein wenig nervös sei er eigentlich vor allem wegen der vielen Zuschauer gewesen, die Freude, "ein Super-Turnier als Nummer 1 beginnen zu können", habe aber schon überwogen, berichtete Hiller hinterher.

Die zwei, drei heiklen Paraden hätten dazubeigetragen, "dass ich gut ins Spiel hineingewachsen bin".

Selbst in der Stunde des Jubels vergass er nicht, dass "mich das Team defensiv fantastisch unterstützt hat". Und für die Pointe des Abends war ebenfalls Hiller besorgt: Nein, ein, richtig geniessen habe er die Küsschen von Martina Hingis bei der "Best-Player-Ehrung" nicht.

"Ich war viel zu erschöpft." Es sei schon eine Ehre gewesen, schlaflose Nächte habe er deswegen aber sicher nicht.

Härtetest gegen Team Canada

Derweil für den HCD bereits heute Montagabend die erste Reprise der letzten vier Finals im reichbefrachteten Programm ansteht. "Das wird spannend", lächelte Rick Nash, der hochkarätige First-Round-Pick.

Die Finnen werden sich am Ruhetag hingegen überlegen müssen, wie sie verhindern wollen, auch bei der 18. Teilnahme den Final (oder Sieg) zu verpassen.

Helsinki - Davos 1:6 (0:1, 0:1, 1:4)
Eisstadion. -- 7580 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Bertolotti, Rébillard/Mauron. -- Tore: 2. Christen (Winkler) 0:1. 22. Rizzi (Thornton) 0:2. 42. Luttinen (Pikkarainen) 1:2. 48. (47:23) St. Louis (Thornton, Marha/Ausschlüsse Söderholm, Ruutu) 1:3. 49. (48:04) Hagman (Hauer/Ausschluss Ruutu) 1:4. 56. Riesen (Nash) 1:5. 59. Sutter (Ambühl, Ramholt) 1:6. -- Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Helsinki, 2mal 2 Minuten plus 10 Minuten (Winkler) gegen den HCD.

Helsinki: Lundell; Karalahti, Söderholm; Zidlicky, Pikkarainen; Kultanen, Kurvinen; Varakas; Kuhta, Harkins, Petrell; Ruutu, Pirjetä, Luttinen; Järvinen, Hirschovits, Vihko; Fagerstedt, Holma, Vopat.

Davos: Hiller; Gianola, Jan von Arx; Hauer, Kress; Winkler, Richter; Ramholt, Häller; Riesen, Reto von Arx, Nash; St. Louis, Rizzi, Thornton; Petrow, Marha, Hagman; Christen, Sutter, Ambühl.

Bemerkungen: HCD ohne Guggisberg, Heberlein (beide verletzt), Forster, Neff, Müller (alle überzählig). 23. Pfostenschuss Ambühl.

(rr/Si)

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