Idee eines Naturparkes im Kanton Uri
publiziert: Dienstag, 21. Nov 2000 / 09:58 Uhr

Altdorf - Der Urner Regierungsrat hat sich in der Frage eines neuen Nationalparkes im Kanton Uri noch nicht festgelegt. Er hat die Justizdirektion beauftragt, vor einem definitiven Entscheid weitere Abklärungen zu treffen.

Pro Natura hatte im September die Idee eines zweiten Nationalparks in der Schweiz lanciert und dafür eine Million Franken in Aussicht gestellt. Als möglicher Standort wurde der Kanton Uri genannt. Der Urner Landammann Martin Furrer erkärte am Montagabend vor den Medien, die Regierung sage im Moment weder ja noch nein dazu.

Damit nimmt die Regierung eine differenziertere Haltung ein als die Korporation Uri. Diese wandte sich aus wirtschaftlichen und rechtlichen Gründen umgehend gegen die Idee eines Nationalparkes. Man wolle kein touristisches Reservat für die städtische Bevölkerung.

Ein Nationalpark müsse weder ein Segen noch ein Fluch sein, sagte Landammann Furrer. Man sei dran, die Idee zu prüfen. Wie lange die Abklärungen dauern, konnte Furrer nicht sagen. Ausschlaggebend sei die Behandlung eines Vorstosses im Landrat. Wenn, wie gefordert, eine Kommission gebildet werde, könne es relativ lange dauern. Furrer machte aber auch eine kritische Anmerkung zum Vorgehen von Pro Natura. Diese habe die Idee eines neuen Nationalparks im stillen Kämmerlein ausgeheckt und die angesprochenen Kreise damit überrumpelt.

Die von Pro Natura angesetzte Frist für die Nationalpark- Bewerbung ist inzwischen abgelaufen. Furrer rechnet damit, dass sie verlängert wird und das in Aussicht gestellte Geld weiterhin verfügbar ist. Er könne sich aber auch vorstellen, dass Uri bei einer positiven Beurteilung der Idee direkt mit dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) Kontakt aufnehme.

(sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Verbände Detailhandelsumsätze im März 2020  Bern - Die um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigten Detailhandelsumsätze sind im März ... mehr lesen  
Der Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren verbuchte eine Zunahme der nominalen und realen Umsätze von jeweils 8,4%.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Basel 1°C 5°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt wechselnd bewölkt
St. Gallen -1°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Bern 0°C 3°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel wechselnd bewölkt
Luzern 1°C 4°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Hochnebel Hochnebel
Genf 3°C 7°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt freundlich
Lugano 4°C 8°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich freundlich
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten