«Ike» trifft mit Flutwelle auf Küste von Texas
publiziert: Freitag, 12. Sep 2008 / 17:59 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Sep 2008 / 23:01 Uhr

Houston - Die US-Behörden haben die Menschen an der Küstenlinie von Texas noch einmal eindringlich vor dem bald eintreffenden Hurrikan «Ike» gewarnt. Wer nicht fliehe, den erwarte der «sichere Tod».

Eine bis zu 6,5 Meter hohe Flutwelle wird auf die Küstenlinie Texas' treffen.
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Der herannahende Wirbelsturm sollte nach Einschätzung des US-Hurrikanzentrums (NHC) am späten Freitagabend oder Samstagmorgen (Ortszeit) mit einer bis zu 6,5 Meter hohen Flutwelle auf die Küstenlinie des US-Bundesstaates Texas treffen.

Der hochgefährliche Hurrikan hat nach Angaben des Gouverneurs von Texas, Rick Perry, mehr als eine Million Menschen in die Flucht getrieben. Der Gouverneur drängte auch die verbliebenen Bewohner, sich auf den Sturm vorzubereiten: «'Ike' ist auf dem Weg und er ist gefährlich.»

Das NHC warnte vor einer vollständigen Überschwemmung der texanischen Stadt Galveston, die auf einem Houston vorgelagerten Inselstreifen liegt.

Evakuierungsanordnungen

Ein- oder zweistöckige Häuser in Galveston nicht zu verlassen, bedeute angesichts der absehbaren Überflutungen den «sicheren Tod», erklärte die Behörde in Miami. Die Bewohner der Region müssten daher die Evakuierungsanordnungen befolgen.

Einige Einwohner von Galveston wollten dem Sturm ungeachtet der scharfen Warnungen des NHC trotzen und in ihren Häusern bleiben. Galveston war schon einmal von einem verheerenden Sturm heimgesucht worden, im Jahr 1900. Dieser «grosse Sturm» genannte Hurrikan gilt als der verheerendste Sturm, der jemals auf die USA traf. Damals starben nach Angaben des NHC mindestens 8000 Menschen.

Insgesamt leben in der gefährdeten Metropolregion um Houston mehr als 5,6 Millionen Menschen.

Windgeschwindigkeiten bis zu 195 kmh

Das NHC stufte «Ike» zwar zu einem Sturm der Kategorie zwei auf der fünfstufigen Sturmwarnskala herab, warnte aber, dass das Unwetter auf seinem Weg in Richtung USA über dem Golf von Mexiko erneut an Stärke zulegen könnte.

«Ike» werde sich vor dem Erreichen der Küste wieder zu einem bedeutenden Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 195 Kilometern pro Stunde im Zentrum des Sturms entwickeln, sagten die NHC-Meteorologen voraus.

(smw/sda)

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