Luft wenig verseucht
Im Gotthardtunnel haben die Bergungsarbeiten begonnen
publiziert: Freitag, 2. Nov 2001 / 18:58 Uhr

Airolo - Im Gotthardtunnel haben am Freitagnachmittag die Bergungsarbeiten begonnen. Die Luft im Tunnel ist weniger stark verseucht als befürchtet. Dies ergab eine von einem Lausanner Institut durchgeführte Analyse der Staub- und Ascheteilchen.

Vorerst darf nur das DVI-Team (Disaster Victim Identification) in die sogenannte Zona rossa vorstossen. Am Unfallort befinden sich insgesamt 23 Fahrzeuge, die zum Teil noch nicht untersucht werden konnten.

Die Spezialisten der wissenschaftlichen Abteilung der Polizei müssen spezielle Schutzanzüge und Masken tragen. Ausser übermässig vielen Feinstaubpartikeln und Russ befinden sich aber keine giftigen Stoffe im Tunnel.

Ermittlungen dauern mindestens eine Woche

Erst wenn die wissenschaftlichen Untersuchungen und Ermittlungen abgeschlossen sind, darf mit dem Abschleppen der zerstörten Fahrzeuge aus der Zona rossa begonnen werden. Diesen Entscheid habe die Staatsanwaltschaft gefällt, teilte die Tessiner Kantonspolizei am Freitagabend in einem Comuniqué mit.

Die Polizei geht davon aus, dass die wissenschaftlichen Ermittlungen zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs die ganze nächste Woche beanspruchen werden. Bis dann sollte auch bekannt sein, ob sich noch weitere Todesopfer unter den Trümmern der Tunneldecke befinden.

Die offizielle Zahl der Todesopfer beträgt nach wie vor elf. Neun Leichen konnten bereits den Angehörigen übergeben werden, über die Identität der beiden anderen Opfer herrscht immer noch Unklarheit. Die Vermisstenliste umfasst derzeit noch neun Namen.

(bb/sda)

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