Im März weniger Asylgesuche von irakischen Staatsbürgern
publiziert: Mittwoch, 2. Apr 2003 / 16:39 Uhr

Bern - Im März haben in der Schweiz 1662 Menschen ein Asylgesuch gestellt, 14 mehr als im Vormonat. Die Zahl der Asylsuchenden aus Irak ist von 241 im Februar auf 138 zurückgegangen.

Wie das Bundesamt für Flüchtlinge (BFF) mitteilte, stehen Asylbewerber aus Serbien und Montenegro auch im März 2003 mit 230 (Vormonat 260) Gesuchen an erster Stelle. An zweiter Stelle kommen Asylsuchende aus Irak mit 138 (241) und der Türkei mit 132 (111) Gesuchen.

Für das BFF kommt der Rückgang der Asylgesuche von Irakerinnen und Irakern nicht unerwartet. Es zeichne sich das gleiche Phänomen ab wie im Golfkrieg 1991, sagte BFF-Sprecher Dominique Boillat auf Anfrage.

Kurz vor Ausbruch des Golfkrieges habe es eine leichte Zunahme der Gesuche gegeben, gefolgt von einer Abnahme während des Krieges und einer neuerlichen vorübergehenden leichten Zunahme kurz nach dem Krieg.

Überdies sei davon auszugehen, dass etliche der im Februar dieses Jahres eingereichten Gesuche irakischer Bürger von solchen kamen, die sich bereits in Europa aufhielten und von der Gelegenheit profitierten.

Insgesamt liegt die Zahl der Asylgesuche in diesem März deutlich unter der Vergleichszahl von März 2002, als 1837 Anträge registriert worden waren. Im ersten Quartal dieses Jahres wurden 5511 Gesuche registriert, 100 oder 1,8 Prozent weniger als in der Vergleichsperiode 2002.

Im März verliessen 1551 (1454) Flüchtlinge die Schweiz wieder. Auch hier stehen Personen aus Serbien und Montenegro (mit 298 Ausreisen) an erster Stelle, gefolgt von der Türkei (96) und Bosnien-Herzegowina (76). Insgesamt sind im ersten Quartal dieses Jahres 4656 Personen wieder abgereits, 871 mehr als im Vergleichszeitraum 2002.

Von 2491 Personen wurden im März die Asylgesuche erstinstanzlich entschieden. Das sind 178 weniger als im Februar. Die Zahl der hängigen Asylgesuche nahm im vergangenen Monat um 775 auf 14 147 ab.

(fest/sda)

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