Es wäre eine sehr schlechte Idee, wenn es denn wahr wäre: Es soll eine Moschee am Ground Zero gebaut werden. Ja, man kann sagen, dass dies das Blödste wäre, das sich machen liesse. Selbst wenn die Erbauer das Recht dazu hätten.
Wikipedia zum Park51-Projekt
Ausführlicher Wikipedia-Eintrag mit vielen Stimmen der Gegner und Befürworter (englisch)
wikipedia.org
Wikipedia zu Feisal Abdul Rauf
Artikel über den Mann hinter dem Projekt (englisch)
wikpedia.org
Offizielle Website des Projektes
Die offizielle Website des Projekts - stellt die Sicht der Dinge natürlich einseitig dar.
cordobainitiative.org
Doch der momentane Streit hat drei Haken: zum einen soll das umstrittene Bauwerk nicht am Ground Zero, dem ehemaligen Standort der WTC-Zwillingstürme zu stehen kommen, sondern zwei Blocks entfernt. Zudem soll dies keine Moschee geben, sondern ein muslimisches Gemeindezentrum mit einem Gebetsraum drin. Aber auch ein Restaurant, eine Bühne, ein Fitness-Center, ein Schwimmbad, ein Basketballfeld und diverse andere Einrichtungen sollen gebaut werden, Einrichtungen, die das Gebäude als Moschee an sich disqualifizieren. Das Argument, dass jedes Gebäude mit einem islamischen Gebetsraum eine Moschee sei, konnte man mitunter auch hören... nur, dann wäre also auch das Pentagon eine Moschee. Interessante Idee. Zum dritten Haken kommen wir später.
Trotzdem ist bei den Gegnern der Einrichtung immer von der «Ground Zero Mosque» die Rede und wenn speziell Leute wie Sarah Palin und Newt Gingrich protestieren, wird die Sache kritisch. Denn der lockere Umgang dieser Leute mit den Tatsachen ist allgemein bekannt und deren Neigung, alles extrem zu emotionalisieren, ist einer Debatte nicht unbedingt dienlich.
Der Bau würde einen Stich in die Herzen aller Familien der unschuldigen Opfer sein, ist so ein klassischer Palin-Ein- und Ausfall. Unter anderem auch, weil sie damit sagt, dass es auch schuldige Opfer gegeben hat. Ob sie die beim Anschlag im World Trade Center arbeitenden Nicht-Christen damit meinte? Denn es fielen den Idioten in den Flugzeugen ja auch Muslime, Juden, Buddhisten und Atheisten zum Opfer, Leute, die Palin als «un-amerikanisch» betrachtet, die nicht zum «echten Amerika» gehören.
Ein weiteres Palin-Zitat (das sie auf ihrem populären Twitter-Feed veröffentlichte), bringt uns zum dritten Haken an der Sache: «Wir wissen alle, dass sie das Recht haben, es zu machen, aber sollen sie auch?» Palin sagt es im ersten Teil ihres Tweets völlig richtig: Das «Community Center» darf gebaut werden. Es ist rechtens. Und das ist in einem Rechtsstaat entscheidend. Das Projekt «Park51» soll mit privaten Geldern finanziert auf privatem Grund errichtet werden. Fertig. Die Frage, ob sie es auch sollen, ist hingegen eine Anmassung.
Die Meinung des Autors, ob generell religiöse Stätten gebaut werden sollen, ist ja längst bekannt: Wenn statt der ganzen Kirchen, Synagogen, Tempel und Moscheen Schulen und Bildungszentren errichtet würden, wäre die Welt meiner Meinung nach eine bessere. Doch diese Meinung ist in einer pluralistischen, freien Gesellschaft nicht relevant, solange sie nicht zum allgemeinen Konsens und Gesetz wird. Und es gibt für Präsident Obama, ob er es nun will oder nicht, keinen legalen Weg, das Vorhaben zu stoppen – mit welchem rechtlichen Argument sollen den bitte Leute davon abgehalten werden, sich an die Gesetze zu halten?
Der Vorwurf, das Vorhaben sei geschmacklos, ist extrem subjektiv und gefährlich – vor allem für Mitglieder anderer (a-)religiöser Minderheiten, die sich auch in den Protest eingeschaltet haben, und die rechten Christen bei dem Versuch, Recht zu beugen, unterstützen.
Ein «Ground-Zero»-Gesetz, basierend auf solch subjektiven Kriterien, könnte dazu führen, dass es irgendwann verboten wäre, ein naturhistorisches Museum in der Nähe einer Kirche zu bauen, weil die darin vertretene wissenschaftliche Denkweise für Gläubige abstossend sei.
Es ist aber genau die Rechtsgleichheit, welche die westliche Kultur auszeichnen sollte. Und wer das Gemeinschaftszentrum verhindern will, muss demnach Dinge finden, die rechtlich relevant sind. Gerüchte einer illegalen Finanzierung, zum Beispiel. Wenn an denen was dran ist, nur zu – Gelder von Terrorfreunden im Baubudget würde das Projekt schneller töten, als man «Ground Zero» sagen kann.
Ob es für jene, die das Zentrum bauen wollen, nicht weiser wäre, einen weiter entfernten Ort zu wählen, ist eine berechtigte Frage, doch eine, die sie selbst beantworten müssen. Zudem stellt sich dann noch eine andere: Wie weit weg ist genug weit weg: Vier Blocks, acht oder sechzehn? Überhaupt nicht in Manhattan? Die Diskussion würde kaum so schnell verstummen und ja, dieses Zentrum könnte durchaus kontraproduktiv sein. Doch dies ist nicht das Thema, so schwer es auch fällt, sich emotional davon zu lösen.
Ein Ziel der Terroristen war es, die Welt unfreier zu machen, den Westen dazu zu bringen, durch die erzeugte Angst und Wut, die eigenen Freiheiten zu beschränken. Dieses Projekt und die Reaktionen darauf zeigen, wie extreme Islamisten und Christen in ihrem gegenseitigen Hass es schaffen, die moderate Mehrheit in ihren radikalen Schwitzkasten zu nehmen, um die einst hart erkämpfte Freiheit zu ersticken.
(von Patrik Etschmayer/news.ch)
Palin und Co. biegen die Tatsachen gerne so hin wie es die konservativen Amerikaner und Republikaner gerne hören.
Leider muss man ernsthaft befürchten, dass Palin einmal Präsidentin sein könnte. Ja, das ist durchaus möglich.
Denn die Amerikaner sind leider immer wieder dumm genug auf solche "Popstars" wie Palin reinzufallen.
Da werden wir uns wohl dereinst wieder an die Zeiten George W Bush zurücksehnen.....
Nach langer Identitätkrise haben wir endlich unseren Feind gefunden. Die Russen sind ja nicht mehr gefährlich.
Doch bald wird der grosse Feind nicht mehr der Islam sein sondern China. Die Chinesen sollen die Welt nie beherrschen dürfen (was sie zu einen Grossteil schon jetzt tun). Das sind ja Komunisten und vor allem ist es eine Diktatur.
Und man darf auch sagen: Ja die Terroristen haben gesiegt. Wir haben bereits schon verloren und dies ohne es zu merken. Wir haben einen grossen Teil von Freiheit verloren. Der Überwachungsstaat hat sich vervierfacht.
Nur was unsere Überwacher nie zugeben würden: Sie können die Terroristen nicht überwachen. Auch nicht die Kommunktionswege. Weil diese ganz andere Mittel als die gänigen benutzen. Die Ticks den Überwacher zu entgehen sind doch so einfach: Ein Schattennetz (welches überigens die Mafia benutzt), die Kommuniktion über einen "nicht-Standartport", usw uws.
Tolle verlogene Welt. Es gibt nur einen Weg aus dieser Krise. Alle Glaubensrichtungen sind zu verbieten.
Wie sagt das Sprichwort so schön: Der Glaube ist das Brot für die armen Leute.
Das geht eigentlich nur, wenn man auf Teufel komm raus über alles was man sieht, liest und hört etwas überstülpen will.
Sie sollten der SVP beitreten, denn da sind Sie mit solchen Praktiken in bester Gesellschaft. Das Parteikäseblatt der SVP lesen Sie ja schon fleissig.
Falsch, mein Weltbild ist alles andere als harmonisch. Denkste. Natürlich gibt es Probleme auf dieser Welt. Natürlich gibt es Kriege, Naturkatastrophen und anderes Übel. Ihre Vereinfachung und das wilde Füllen jeder Lücke lasse ich aber bleiben. Ich fülle eine Lücke in der Berichterstattung erst dann, wenn ich zumindest konkrete Hinweise auf deren Inhalt habe. Wenn die Berichterstattung einen Fehler enthält, so wie in diesem Fall, erfolgt die Korrektur bei Endeckung des Fehlers.
Aber nein, Sie täuschen sich, wenn Sie meinen, Sie müssten nun alle Fehler aufzählen. Ihr Wert als Informationsquelle ist sehr begrenzt.
Oder statt der Moschee (ich nenn das Teil einfachkeitshalber mal so) eine Gebäude, für Völkerverständigung auf dem am Eingang steht: "Mit gelebtem Humanismus wär das nicht passiert".
"Ob jetzt noch jemand merkt, wenn versucht wird, das Bild wieder zurecht zu rücken?"
Jöh. Diesmal andersrum. Aber keine Angst, hubahuba. Die Amis wissen das durchaus.
Auch mir erschliesst sich der Unterschied zwischen Moschee und Gebetsraum, der 2000 Leute fasst, nicht wirklich. Das angegliederte Schwimmbad wird wohl nach Geschlechtern getrennt, alles andere würde mich überraschen.
Der Imam, der das initierte und das Gebäude 2009 kaufen liess, rechtzeitig zum zehnjährigen Jubiläum von 9/11 im Jahre 2011, drückt sich bis heute davor, sich von der Hamas und der Moslembruderschaft zu distanzieren. Der Spatenstich ist für den 9/11 2011 angekündigt.
Der Imam tingelt zur Zeit im Auftrag von Barak Hussein Obama durch die arabischen Staaten. Er hat die Auflage, keine Geldspenden für seinen Megagebetsraum aufzutreiben. Wer's glaubt. Er braucht nämlich noch 100 Millionen Dollar für den fünfzehnstöckigen Bau.
In Cairo erklärte er, dass er für den Frieden arbeite. Die westlichen Medien waren begeistert. Wer weiss, was Frieden im Islam heisst, hörte eine andere Botschaft. Frieden ist im Islam per definitionem dann eingetreten, wenn der Islam herrscht und die Sharia eingeführt ist.
Es gibt Leute, die greifen nach jedem Strohhalm, damit ihr harmonisches Weltbild nicht verrutscht. Da sollten Sie im Bilderrücken mal beginnen, hubahuba.
Übrigens hatten Pläne, die kleine griechisch - orthodoxe Kirche, die unter den Trümmern der beiden Türme begraben wurde, ungleich grössere Probleme, vom Stadtrat eine Wiederaufbaugenehmigung zu erhalten.
Patrick Etschmayer sagt es richtig.
"Es wäre eine sehr schlechte Idee, wenn es denn wahr wäre: Es soll eine Moschee am Ground Zero gebaut werden. Ja, man kann sagen, dass dies das Blödste wäre, das sich machen liesse. Selbst wenn die Erbauer das Recht dazu hätten."
Was er übersieht, ist dass der Islam nie nur religiös ist, sondern immer auch Ideologie und Politik. Die Sharia ist ein integraler Bestandteil dieser Sekte.
Die Einführung dieser Rechtslehre ist zwingende Pflicht für Moslems. Deshalb ist es auch für Nicht - Religiöse wichtig, sich gegen die Anfänge dieser Entwicklung zu wehren.
Die zur Erzwingung der Sharia angewandte Salamitaktik hat in den Staaten einen Namen "creeping sharia". Frei übersetzt etwa "Schleichende Islamisierung".
Doch doch. hubahuba. Die Leute sind informiert. Sogar besser als einige in unseren Gefilden, die gerne weiterträumen möchten und praktischerweise die Scheuklappen dazu einfach über die Augen klappen können.
Nur den Gebetsraum betoenen, und flugs wird aus dem Gebäude eine Moschee.
Und es sind viele Leute und Medien darauf hereingefallen.
Ob jetzt noch jemand merkt, wenn versucht wird, das Bild wieder zurecht zu rücken?
Natürlich mit dem Angebot einer vereinfachten Einbürgerung und Pauschalbesteuerung...
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